88112357 Beste Stimmung beim Länderspiel im Hamburger Volkspark im Oktober 2016 © dpa
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Heiß begehrt: Diese 18 Städte wollen die Fußball-EM 2024 austragen

Der Teil eines weiteren Sommermärchens zu sein - darauf hoffen zahlreiche Städte und Clubs in Deutschland. Die Chancen des DFB, nach 1988 eine zweite EM auszutragen, sind nach der Absage Norwegens weiter gestiegen.

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Aus 18 mach 10. Bis zu diesem Freitag um 12.00 Uhr mussten die Klubs und Städte ihr Interesse als Austragungsort für die Fußball-Europameisterschaften 2024 anmelden. In zehn Stadien soll gespielt werden. 18 Kandidaten gehen ins Rennen - wenn Deutschland das Turnier ausrichten darf. Kurzfristig hinzu kamen am Donnerstag mit Dresden und Karlsruhe noch zwei Städte von Zweitligisten. Auf den letzten Drücker bewarb sich Freiburg am Freitagvormittag.

Lest hier: Dresden bewirbt sich mit zu kleinem Stadion für EM 2024

Im Wettbewerb um die zehn EM-Arenen stehen zunächst einmal die zwölf WM-Spielorte von 2006. Hinzu kommen sechs weitere Bewerber. Als gesetzt gelten Berlin, München, Dortmund, Frankfurt und Hamburg. Am 15. September will der Deutsche Fußball-Bund seine Spielorte präsentieren.

Alle möglichen EM-Stadien gibt es hier in der Galerie:

Deutschland ist Favorit

Deutschland gilt als Favorit für das Endrundenturnier in siebeneinhalb Jahren. Auch wenn die Türkei diese Woche seine Ambitionen offiziell angemeldet hat. Eine Gemeinschaftskandidatur von Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen ist am Donnerstag geplatzt. Der norwegische Fußballverband hat sich von der Idee verabschiedet und wird damit kein Konkurrent für Deutschland. «Wir haben nicht die Stadien dafür», sagte Verbandschef Terje Svendsen der norwegischen Nachrichtenagentur NTB.

Am 3. März läuft die Bewerbungsfrist beim Kontinentalverband UEFA ab, die Entscheidung fällt erst im September 2018. «Wir vertrauen darauf, dass wir unsere Freunde in der UEFA mit unserer Erfahrung in der Organisation von Turnieren, der hervorragenden Infrastruktur unserer Stadien und Städte und der politisch stabilen Lage in unserem Land überzeugen können», sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Deutschland (Herren)

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