23. August 2018 / 14:39 Uhr

Heißester Titelkandidat ist der FSV Eintracht Königs Wusterhausen

Heißester Titelkandidat ist der FSV Eintracht Königs Wusterhausen

Oliver Schwandt
Bastian Lehmann (l., Jüterbog) und Yannick Becker (FSV Admira 2016) gehören mit ihren Teams zu den Kanditaten um den Staffelsieg.
Bastian Lehmann (l., Jüterbog) und Yannick Becker (FSV Admira 2016) gehören mit ihren Teams zu den Kanditaten um den Staffelsieg. © Oliver Schwandt
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Kreisoberliga Dahme/Fläming: Neue Spielzeit startet am Sonntag.

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Nach 71 Tagen Punktspielpause beginnt am kommenden Sonntag (26. August) in der höchsten Fußball-Kreisspielklasse, der Kreisoberliga, die Spielzeit 2018/2019. Im Vergleich zur Vorsaison sind Landesklasse-Aufsteiger MSV Zossen, der SC Blau-Weiß Schenkendorf und der SV Fichte Baruth nicht mehr mit dabei. Mit dem Landesklasse-Absteiger FSV Eintracht Königs Wusterhausen und den Aufsteigern Zellendorfer SV und Ruhlsdorfer BC 1923 gesellen sich drei durchaus ambitionierte Mannschaften neu dazu.

Nach dem Meistertitel des MSV Zossen im abgelaufenen Punktspieljahr ist die Frage nach dem Favoriten für die kommende Saison nicht eindeutig zu klären. Viele Mannschaften wurden bei einer Trainer-Umfrage der MAZ immer wieder genannt: Neben dem FSV Eintracht Königs Wusterhausen, dem FC Viktoria Jüterbog und dem HSV Fortuna Friedersdorf-Gussow auch die Teams vom Ludwigsfelder FC II und dem FSV Admira 2016.

In Bildern: FSV Admira unterliegt Viktoria Jüterbog mit 0:4.

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Großer Titelkandidat dürfte der FSV Eintracht sein. Die komplette Landesklasse-Truppe konnte gehalten werden und sogar qualitativ verstärkt werden. Für die so wichtige Torwartposition wurde der erfahrene Steve Bonkowski geholt, der vom Landesligisten SG Phönix Wildau zur Eintracht gewechselt ist. Außerdem neu im Team ist Tarik Tafere, den Trainer Wolfgang Juhrsch noch von seiner Zeit beim SV Frankonia Wernsdorf kennt. „Tarik benötigt noch einige Wochen, um richtig fit zu werden. Er wird uns zukünftig sicherlich weiterhelfen können, wenn er körperlich wieder auf der Höhe ist“, so Juhrsch, der auch für sich ein klares Saisonziel formuliert hat. „Ich bin hier angetreten, um wieder aufzusteigen. Schärfster Konkurrent wird aus meiner Sicht der HSV Fortuna sein, der sich mit Florian Kluwe und Dave Vogel sich ebenfalls gut in der Sommerpause verstärkt hat“, so der erfahrene Trainerfuchs weiter.

„Ich glaube, wir stehen vor einer der spannendsten Kreisoberliga-Spielzeit der letzten Jahre“, so Dirk Kasprzak (Trainer des SV Blau-Weiß Dahlewitz), „es werden ziemlich viele Teams sein, die um den Titel in der kommenden Serie mitspielen werden. Absteiger FSV Eintracht KW sehe ich ganz vorne mit dabei, aber auch die Teams vom Ludwigsfelder FC II, dem FC Viktoria Jüterbog, dem FSV Admira 2016 und der SG Schulzendorf. Großer Aufstiegsfavorit ist für mich jedoch die Truppe aus Heidesee, die dort ganz andere Möglichkeiten als wir zum Beispiel in Dahlewitz hat.“

Matthias Roy (HSV Fortuna): "FSV Eintracht traue ich durchaus den Gewinn der Meisterschaft zu"

HSV-Coach Matthias Roy schiebt die Favoritenrolle ganz weit von sich, denn er hat andere Teams auf dem Schirm, die um die Meisterschaft spielen werden. „Wie auch schon in der vergangenen Saison denke ich, dass Jüterbog wieder ganz oben mitmischen wird. Aber auch Dahlewitz, Waßmannsdorf und Absteiger FSV Eintracht traue ich durchaus den Gewinn der Meisterschaft zu“, so Roy.

Aufstieg in die Landesklasse ist Trainer Rigo Totsche vom FC Viktoria Jüterbog diesmal nicht so richtig überzeugt. „Ich würde uns in der kommenden Saison rausnehmen. Wir haben einige junge Spieler dazu bekommen, die noch etwas Zeit benötigen, um sich an den Männerfußball zu gewöhnen“, sagte der FC-Coach, „Titelfavoriten sind deshalb für mich Dahlewitz, der HSV Fortuna und auch der FSV Admira 2016, der eine junge Mannschaft hat, die bereits in der letzten Spielzeit überzeugte. Das Leistungspotenzial vom FSV Eintracht KW kann ich nicht wirklich einschätzen, da ich das Team überhaupt nicht kenne.“

Für Aufsteiger Zellendorfer SV ist die Kreisoberliga absolutes Neuland, denn seit der Fusion der Fußballkreise Dahmeland und Jüterbog/Luckenwalde vor dem Beginn der Saison 2014/2015 spielt der ZSV das erste Mal in der höchsten Spielklasse des FK. „Der Aufstieg kam für uns schon etwas überraschend. Da lag aber sicherlich daran, dass die Kreisliga in der vergangenen Saison echt schwach war“, erzählte Marcell Geyer, der das Team erst seit einer Spielzeit unter seinen Fittichen hat.

Ihm ist es gelungen, den Altersdurchschnitt der Mannschaft in seiner Zeit als Coach deutlich zu drücken. Mit neun Neuzugängen, darunter sieben unter 20 Jahren, wird er in die erste Kreisoberliga-Saison des Vereins gehen. „Es wird sicherlich keine leichte Spielzeit für meine Jungs werden. Aber wir gehen unseren eingeschlagenen Weg immer weiter. Was dabei am Ende herausspringt, werden wir sehen. Wir würden uns über den Klassenerhalt sehr freuen. Aber einfach wird der Ligaverbleib sicherlich nicht werden“, weiß Geyer.

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