01. Dezember 2018 / 19:01 Uhr

Helge Leonhardt bleibt Präsident des FC Erzgebirge Aue

Helge Leonhardt bleibt Präsident des FC Erzgebirge Aue

dpa
Helge Leonhardt bleibt in den nächsten drei Jahren Präsident vom FC Erzgebirge Aue
Helge Leonhardt bleibt in den nächsten drei Jahren Präsident vom FC Erzgebirge Aue © imago/Picture Point
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Der Aufsichtsrat des FC Erzgebrige Aue berstätigte Leonhardt als Vereinsoberhaupt. Auch in den nächsten drei Jahren wird er Präsident der „Veilchen“ sein.

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Helge Leonhardt bleibt in den nächsten drei Jahren Präsident von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue. Der neu gewählte Aufsichtsrat des Clubs bestätigte den 60 Jahre alten Unternehmer auf der Mitgliederversammlung am Samstag als Vereinsoberhaupt. Leonhardt steht seit 2014 an der Spitze des Traditionsclubs. Mit Ausnahme von fünf Jahren lenken er und sein Bruder Uwe Leonhardt (1992 bis 2009) die Geschicke der „Veilchen“ seit 1992. Während der Versammlung konnte Leonhardt zunächst positive Zahlen verkünden: Der Gewinn im alten Geschäftsjahr der Saison 2017/18 beläuft sich auf 82 000 Euro nach Steuern. Dadurch konnte das Eigenkapital des Vereins auf 287 000 Euro gesteigert werden - Erzgebirge Aue ist damit schuldenfrei. Der Gesamtumsatz belief sich auf 16 Millionen Euro. Im Verein erwartet man bis zum 30. Juni 2019 eine weitere Steigerung des Eigenkapitals auf insgesamt 470 000 Euro.

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Zeitgleich warnte Leonhardt, dass der Spagat, den Profifußball zu finanzieren, immer schwerer werde. Zudem schloss er eine Ausgliederung der Profiabteilung aus dem Verein aus. „Wir haben das geprüft und intern besprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das nichts bringt. Wir sind nicht die Inquisition, die den Traditionsverein verbrennt. Man muss den Verein lieben. Wenn man ihn liebt, besitzt man ihn automatisch“, sagte der Präsident.

Nach teils hitzigen Diskussionen wurde die geplante Abstimmung und Verabschiedung einer neuen Satzung von der Tagesordnung genommen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Hauptkritikpunkt war, dass den Mitgliedern zu wenig Mitspracherecht bei der Wahl der Führungsgremien eingeräumt wird.

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