Oliver Sorg im Zweikampf mit Arne Maier. Oliver Sorg im Zweikampf mit Arne Maier. © Matthias Koch
Oliver Sorg im Zweikampf mit Arne Maier.

Keine Punkte in Berlin: Hannover 96 mit Niederlage auch im letzten Auswärtsspiel des Jahres

Hannover 96 ließ bei Hertha BSC die Ordnung der letzten Spiele vermissen – und reist mit einer 1:3-Niederlage heim. Es war die vierte Niederlage auf fremdem Platz in Serie.

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In den vergangenen Jahren hat sich 96 den zweifelhaften Ruf erspielt, immer dann, wenn es bei einem Gegner nicht so gut läuft, als freundlicher Aufbaugegner zur Stelle zu sein. In dieser Saison haben die Roten dem SV Werder Bremen schon auf die Beine geholfen, und auch bei der kriselnden Hertha war das gestern Abend nicht anders. Nach einer völlig verpatzten ersten Halbzeit musste 96 trotz einer guten Leistung nach der Pause eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen.

Der Teamgeist und die mannschaftliche Geschlossenheit sind zweifelsfrei Stärken von 96. Es gibt jedoch auch Spieler in diesem Kollektiv, die schmerzlich vermisst werden, wenn sie ausfallen. Zu ihnen gehört Pirmin Schwegler, der in Berlin aufgrund einer Gelbsperre fehlte. Und mit ihm auch all das, was die Roten in so vielen Spielen ausgezeichnet hatte. Ruhe, Ordnung und ein vernünftiger Spielaufbau. All das ließ der Aufsteiger in Berlin lange Zeit vermissen.

Lange Bälle auf die beiden Stürmer


Die Roten versuchten zunächst erst gar nicht, sich über das zentrale Mittelfeld in die Berliner Hälfte zu spielen. Stattdessen spielten sie immer wieder mit langen Bälle auf die beiden Stürmer Niclas Füllkrug und Martin Harnik. Doch das stellte die Gastgeber vor keine große Probleme. Die hatte vielmehr 96. Bereits nach 18 Minuten ging die Hertha in Führung, Peter
Pekarik bediente den völlig freistehenden Salomon Kalou, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einköpfte. Kurz vor der Pause war der Hertha-Stürmer noch einmal zur Stelle. Wieder musste Kalou den Ball nach einem Freistoß aus drei Metern nur noch im 96-Tor unterbringen (45.).

Das sind die Bilder zum Spiel von Hannover 96 gegen Hertha BSC:

Es war keine berauschende Leistung, die die Hertha da ablieferte. Solide, rustikal, ordentlich. Doch es reichte aus, um 96 immer in Schach zu halten. Gefährlich wurden die Roten nur bei Standards. Doch der Berliner Torhüter Rune Jarstein rettete zweimal großartig bei den Kopfbällen von Salif Sane (18. Minute) und Füllkrug (34.).

Das größte 96-Problem war die Mittelfeldzentrale, in der Schwegler-Ersatz Oliver Sorg sehr emsig und engagiert spielte, jedoch mit dieser Rolle überfordert war. Trainer Andre Breitenreiter reagierte nach der Pause und brachte mit Iver Fossum einen neuen Spieler auf dieser Position. Neben Sorg blieb auch Felix Klaus in der Kabine, Noah Sarenren-Bazee kam zu seinem ersten Spiel in dieser Saison.

Füllkrug vergibt leichtfertig


Das 96-Spiel wurde jetzt strukturierter, und weil sich die Berliner oft sehr weit zurückzogen, tauchten sie Roten auch immer wieder gefährlich am Hertha-Strafraum auf – und kamen auch zu Chancen. Die erste große Möglichkeit zum Anschlusstreffer vergab Füllkrug leichtfertig (49.), Ihlas Bebou machte es in der 65. Minute besser. Nach einem Freistoß von Fossum kann Jarstein den Kopfball von Harnik noch abwehren, doch Bebou schiebt den Ball zum 2:1 über die Linie.

Der Torschütze war auch an der nächsten Großchance beteiligt. Doch Sarenren-Bazee verpasst seine Hereingabe nur ganz knapp (75.). Kurz darauf springt Sebastian Langkamp der Ball im Sechzehner an die Hand, doch Schiedsrichter Robert Hartmann lässt weiterspielen.

96 war ganz nah dran am Ausgleich, als die Hertha noch einmal zuschlug. Jordan Torunarigha machte alles klar und zerstörte die letzten Hoffnungen der Roten auf eine erfolgreiche Aufholjagd.

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Hannover 96 (Herren) Region/Hannover Bundesliga Hertha BSC-Hannover 96 (13/12/2017 20:30)

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