Mit Tottenham Hotspur ist Heung-Min Son auf Erfolgskurs und hat nach fünf Spielen schon fünf Tore auf dem Konto. © dpa/Andy Rain

Heung-Min Son ist zum Erfolg verdammt - sonst droht Militärdienst

Zwei Jahre müsste der frühere Bundesliga-Star in der Armee seines Heimatlandes Südkorea dienen - wenn ihm kein großer Erfolg mit der Nationalmannschaft gelingt.

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Wie sagt man so schön: Heung-Min Son ist "on fire"! Vier Tore in drei Premier-League-Spielen, dazu ein Treffer in der Champions League - es läuft verdammt gut für den Südkoreaner bei Tottenham Hotspur. Doch auf dem Weg zum endgültigen Durchbruch könnte ihm laut "Daily Mail" ausgerechnet seine Heimat einen Strich durch die Rechnung machen.

Denn: Jeder männliche Bürger muss in Südkorea Militärdienst leisten. Ausnahmen gibt es keine, das bekamen schon Musiker, Schauspieler und eben auch Sportler zu spüren. Für Son heißt das, dass er bis zu seinem 28. Lebensjahr 21 Monate in der Armee seines Heimatlandes dienen muss - nicht gerade förderlich für eine Karriere als Profi-Fußballer.

Zum Siegen verdammt

Der einzige Ausweg ist ein großer Erfolg mit der Nationalmannschaft. Nach den größten Triumphen der "Taegeuk Warriors", zum Beispiel der Gewinn der Bronze-Medaille bei Olympia 2012 in London oder dem Halbfinal-Einzug bei der WM 2002 im eigenen Land, wurden alle Spieler der Mannschaft als Belohnung vom Wehrdienst freigestellt. 

Mit der Nationalmannschaft ist Son also zum Siegen verdammt. Entweder bei den Asienspielen 2018 oder spätestens bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Andernfalls muss der Stürmer zwei Jahre auf Profi-Fußball verzichten. Denn sollte er sich weigern, den Wehrdienst anzutreten, droht eine lange Haftstrafe.

Region/National

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