Den Torreigen beim VfR Horst eröffnete allerdings wieder einmal der Torjäger vom Dienst. Kristof Rönnau sorgte für die ersten beiden Tore der Reinfelder. Kurios besonders sein zweites Tor, als er nach einer schnell ausgeführten Ecke den Ball ins leere Tor köpfte. Der Horster Torwart hatte an der Eckfahne versucht den Ball vor dem Überschreiten der Grundlinie zu retten. Zeigt er morgen wieder seine Torjäger-Qualitäten? Preußen Reinfelds Stürmer Kristof Rönnau © John Luca Garve
Den Torreigen beim VfR Horst eröffnete allerdings wieder einmal der Torjäger vom Dienst. Kristof Rönnau sorgte für die ersten beiden Tore der Reinfelder. Kurios besonders sein zweites Tor, als er nach einer schnell ausgeführten Ecke den Ball ins leere Tor köpfte. Der Horster Torwart hatte an der Eckfahne versucht den Ball vor dem Überschreiten der Grundlinie zu retten.

Highlight Landespokal: Reinfelder Preußen wollen ins Finale!

Preußen-Co-Trainer Pascal "Kalle" Lorenz, sieht sein Team auf Augenhöhe mit dem Husumer SV

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Niemand im 108-Jahre alten stormarnschen Traditionsklub kann sich an ein größeres Fußballereignis der Reinfelder Preußen erinnern, als jenes, das morgen auf dem Plan steht. Die Schwarz-Weißen stehen im Halbfinale des Landespokals, heute um 15 Uhr pfeift Schiedsrichter Jannik Schneider das Duell mit dem Husumer SV in dessen Stadion „Am Hasselberg“ an.

„Das ist das absolute Highlight für uns alle“, sagt Co-Trainer Pascal „Kalle“ Lorenz, der feststellt: „Das Größe war bisher das 1:3 im Kreispokalfinale 2015 gegen den damaligen Regionalligaaufsteiger SV Eichede. Aber das Spiel in Husum toppt alles.“ Heute absolvierte das Team noch eine leichte Trainingseinheit, gefolgt von der Teambesprechung und einem gemeinsamen Essen. Wer morgen in der Startelf stehen wird, ist nicht sicher nach der dreifachen Pleitenserie im Punktspielbetrieb. Lorenz. „Wir lassen uns ’was einfallen.“ Dreimal haben die Preußen den Gegner, ebenfalls Landesligist, beobachtet. Lorenz: „Sie haben ein junges Team, das wird ein Spiel auf Augenhöhe – aber Husum ist schlagbar.“

Fehlen werden auf jeden Fall Kapitän Patrick Witten (Rot im Pokalviertelfinale gegen Oberligist Heide, das der SVP trotz einstündiger Unterzahl 5:3 nach Elfmeterschießen gewann) und Tassilo von Domarus (Kreuzbandriss), wacklig steht’s um Christoph Böckelmann, Jan Brügmann und Maximilian Funke.
Vorn vertraut man auf die Qualitäten von Goalgetter Kristof Rönnau. Kein Preuße schießt so scharf und schnell wie er. Der 28-Jährige, der die Landesliga-Torschützenliste mit 15 Toren anführt, erzielte schon im Erstrunden-Pokalspiel beim 5:0 gegen VfR Horst zwei Tore, genau wie sein schneller Sturmpartner Dennis Lee, traf auch gegen Heide zum 1:0 in der regulären Spielzeit. Ein weiterer Sieg, und „PR“ wäre um mindestens 18 000 Euro SHFV-Prämie reicher, stünde im Finale (im Mai auf der Lohmühle) gegen den SV Todesfelde oder Regionalligist Weiche Flensburg, die sich am 31. 10. im zweiten Semifinale duellieren. Und dann fehlt noch ein Sieg bis zum DFB-Pokal.

Die Unterstützung für die Preußen ist in der Karpfenstadt enorm. Morgen früh um 10.30 Uhr starten drei Busse und ein Pkw-Konvoi in Richtung Husum, 40 Fans wollen per Bahn an die Nordsee reisen. Lorenz: „Ein überragender Support!“

Region/Lübeck Kreis Stormarn SV Preußen 09 Reinfeld (Herren) Husumer SV (Herren)

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