Symbolbild © Christian Modla

Hohendorf trotzt Uni-Team Remis ab

Torhüter Dennis Schenk bringt überlegene Greifswalder Kicker beim 1:1 zum Verzweifeln

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Keeper Dennis Schenk war der „Held“ des Spiels in der Fußball-Landesklasse zwischen seinem Team, dem Hohendorfer SV, und dem letztjährigen Fünften, der HSG Uni Greifswald. Bis auf einen Gegentreffer hielt er seinen Kasten sauber. Seinen Vorderleuten gelang – trotz deutlicher spielerischer Überlegenheit der Gäste – 13 Minuten vor dem Abpfiff sogar das 1:1.

„Wir haben wahrhaftig zwei Punkte verschenkt“, ärgerte sich dann auch Greifswalds Co-Trainer, Enrico Maaß.

Hohendorfs Coach Axel Borck sah das Remis „eher glücklich für uns. Wir müssen anerkennen, dass die HSG wesentlich besser war. Dennoch freuen wir uns natürlich über den ersten Punkt in dieser Saison.“

Co-Trainer Tom Schultz ergänzt: „Die Mannschaft hat eine ordentliche Vorbereitung gespielt. Sie hat hart trainiert. Durch einige Neuzugänge haben wir jetzt einen breiteren Spielerkader. Schön, dass wir ein Remis geschafft haben. Dennoch geht es in erster Linie nur um den Klassenerhalt.“

Vor dem Spiel gab Borck die Marschroute aus: „Wir wollen eng stehen, die Räume dicht machen. Wir wissen nicht, wie der Gegner agiert.“ Das war aber schon nach wenigen Minuten deutlich zu erkennen.

Die Greifswalder stellten sich als technisch starke, spielerisch bestens abgestimmte Elf vor. Der Ball lief sehr gut durch die Reihen der Gäste. Immer wieder trieben die Mittelfeldspieler Langbecker (der Spielertrainer) und Nötzel das Spiel an.

Die Abwehr der Heimelf war voll beschäftigt. Zu Entlastungsangriffen über Tim Preusche und Patrick Brandt kam es kaum. Die Hausherren verloren nach eigenem Ballbesitz viel zu schnell die Bälle. Viele Fehlabspiele und Vorlagen ins „Niemandsland“ erschwerten das eigene Spiel, der böige Wind tat ein Übriges. Borck feuerte seine Spieler an: „Ran an die Leute. Deckt enger und sichert die Bälle.“

Torhüter-Neuzugang Dennis Schenk stand von Anfang an im Brennpunkt des Geschehens. Mehrfach parierte er in hervorragender Manier. Bei einem abgefälschten Pfostentreffer hatte er Glück. Beim 1:0 für die Greifswalder war er machtlos.

In der Pause forderte Borck von seinen Mannen, exakter nach vorn zu spielen. „Wir hatten bisher kaum eine Torchance. Es steht aber erst 0:1. Jungs, da ist noch alles drin.“ Die Hohendorfer traten jetzt etwas forscher auf. In der 55. Minute ergab sich für Markus Gebhardt, der ein enormes Laufpensum absolvierte, die erste Torchance. Die Greifswalder blieben aber am Drücker. Doch ein ums andere Mal brachte Schenk die Gäste zum Verzweifeln. Die HSG kam durch ihr schnelles Direktspiel mehrmals zu Großchancen. Der eingewechselte Krüger traf aus Nahdistanz nur die Querlatte, der „Rest“ gehörte Schenk. Am Spielfeldrand meinte der langjährige Buddenhagener Keeper Joachim Landfadt: „Die Greifswalder wollen wohl nicht gewinnen. Das Spiel hätte längst entschieden sein müssen.“

Die Hohendorfer wurden für ihre Kampfmoral belohnt. Sie mobilisierten alle Kräfte und kamen zu einigen guten Kontern. Der eingewechselte Augustat bediente Gebhardt, der den vielumjubelten Ausgleich schaffte. Auch die letzten verzweifelten Angriffe der Greifswalder wurden überstanden. Die HSG war der absolute Punktsieger. Auf der Anzeigetafel stand nach 90 Minuten aber ein 1:1.

Hohendorf: Schenk – Reule, Bahr (46. Krüger), Wilke, Dominik Brandt – Patrick Brandt (82. Hirt), Gebhardt, Preusche, Burchardt, Dornick (60. Augustat), Ruhnke.
Tore: 0:1 Langbecker (42.), 1:1 Gebhardt (77.).
Zuschauer: 120.

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