12. Januar 2018 / 15:57 Uhr

Holst glaubt an den Klassenerhalt

Holst glaubt an den Klassenerhalt

Sönke Rathje
Fabien Tronnier (rechts) und der TSV Zweidorf-Wendeburg haben in der Hinserie lediglich vier Zähler geholt, sind aber dennoch zuversichtlich, dass sie die Klasse noch halten.
Fabien Tronnier (rechts) und der TSV Zweidorf-Wendeburg haben in der Hinserie lediglich vier Zähler geholt, sind aber dennoch zuversichtlich, dass sie die Klasse noch halten. © Isabell Massel
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Die meisten Gegentore in der 1. Fußball-Kreisklasse kassiert und die wenigsten Punkte geholt – die Lage bei Schlusslicht Zweidorf-Wendeburg ist prekär, es droht sogar das Aus der Fußball-Abteilung. Coach Michael Lenk-Holst hofft aber, dass er seiner Elf in der Rückserie noch den nötigen Schwung verpassen kann.

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Die mit Abstand meisten Gegentore in der 1. Fußball-Kreisklasse kassiert und die wenigsten Punkte geholt – die Situation bei Schlusslicht TSV Zweidorf-Wendeburg ist prekär, es droht sogar das Aus der ganzen Fußball-Abteilung. Doch Trainer Michael Lenk-Holst ist optimistisch und hofft, dass er seiner Elf in der Rückrunde noch den nötigen Schwung verpassen kann.

Meine Bilanz der Hinrunde: „Schlecht – der Tabellenplatz spricht Bände. Ich habe die Mannschaft zu kurzfristig übernommen, um noch groß Spieler holen zu können und vor der Saison etwas bewegen zu können.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Das ist ganz klar Matthias Walter. Denn wer mit mehr als 40 Jahren jede Spielminute absolviert hat und außerdem ein Vorbild in Sachen Einstellung ist, hat sich dieses Prädikat absolut verdient. Als seine Tochter morgens getauft wurde, hat er die Gesellschaft sitzen lassen, um am Nachmittag auf dem Fußballplatz zu stehen – zwei Wochen später hatten wir einen ähnlichen Fall, da sah das jedoch leider anders aus.“

*Mein Pechvogel der Hinrunde: *„Das bin ich wohl selbst. In meinem ersten Einsatz für Wendeburg im Gemeindepokal habe ich mich in der letzten Minute am Außenmeniskus verletzt und seitdem nicht mehr gespielt.“

*Meine Enttäuschung der Hinrunde: *„Außer dem Tabellenplatz die Einstellung der Mannschaft – jede private Angelegenheit ist wichtiger als das Team.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Wir bekommen mit Andreas Stöter und Robin Hohlstein zwei Verletzte zurück. Ich hoffe, auch selbst wieder kicken zu können, außerdem hat Dominik Meyer seine Ausbildung beendet und steht uns jetzt auch wieder regelmäßig zur Verfügung. Er war sicher der wichtigste Spieler, der in der Hinrunde gefehlt hat. Außerdem darf Muhidin Dayib jetzt endlich spielen, bei seinem Wechsel aus Wendezelle hatte er keine Freigabe erhalten und durfte nicht auflaufen. Mit diesem Kader, der uns dann zur Verfügung steht, habe ich keine Sorgen um den Klassenerhalt.“

Meine persönliche Zukunft: „Zunächst geht es für mich im Januar in die Reha nach Bad Pyrmont. Ich hoffe, dass sie das wieder hinbekommen, denn im Moment ist an Fußballspielen nicht zu denken. Mein Vertrag läuft bis zum Saisonende, im März werden wir uns zusammensetzen. Ob und wie es weitergeht, steht jedoch noch in den Sternen. Ich habe natürlich auch Ambitionen und dafür ist es wichtig, dass wir eine gute Truppe zusammen haben. Aber wenn man den Kader nicht halten kann, steht nicht nur meine persönliche Zukunft in Wendeburg vor dem Aus, sondern auch die der gesamten Fußballabteilung.“

Zugänge: Keine.

Abgänge: Tim Hein (Arminia Vöhrum), Daniel Gottfried (unbekannt).

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