04. Juni 2018 / 14:34 Uhr

Holstein Kiel: Abriss der Osttribüne hat begonnen (MIT VIDEO)

Holstein Kiel: Abriss der Osttribüne hat begonnen (MIT VIDEO)

Thomas Pfeiffer
Über Stock und Stein: Der Bagger bahnt sich seinen Weg über die ehemalige Gästekurve, wo zum Saisonbeginn 2019 die neue Osttribüne fertiggestellt sein soll.
Über Stock und Stein: Der Bagger bahnt sich seinen Weg über die ehemalige Gästekurve, wo zum Saisonbeginn 2019 die neue Osttribüne fertiggestellt sein soll. © Sonja Paar
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Am Montag hat der Abriss der Gästekurve begonnen, um Platz für den Neubau der Osttribüne zu schaffen, die zu Beginn der Saison 2019/20 fertiggestellt sein soll.

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Die Fußballprofis des Zweitligisten Holstein Kiel haben noch Pause bis zum Trainingsstart am 25. Juni, und dennoch ist im Holstein-Stadion schon mächtig Betrieb, allerdings ohne Ball, dafür mit schwerem Gerät. Am Montag hat der Abriss der Gästekurve begonnen, um Platz für den Neubau der Osttribüne zu schaffen, die zu Beginn der Saison 2019/20 fertiggestellt sein soll.

Holstein-Stadion: Abriss der Osttribüne

Bis dahin reduziert sich die Gesamtkapazität der Arena von 12.000 auf 10.300 Zuschauer. Für die Dauer der Bauarbeiten werden die Gäste-Fans bei Holstein-Heimspielen im Block L der Nordtribüne untergebracht. Daher ist der Neugestaltung der endgültigen Zugangswege zwischen Nord- und Osttribüne bereits ein Bestandteil des Abrisses. Ein Bagger hat daher in dieser Ecke des Stadions damit begonnen, die Stehränge der bisherigen Gästekurve abzutragen.

„Die neue Osttribüne wird so nah wie möglich an den Spielfeldrand gesetzt und 4800 Plätze umfassen, wobei die zahlenmäßig genaue Aufteilung zwischen den Stehplätzen im unteren Bereich und den Sitzen weiter oben noch nicht genau feststeht“, erläuterte Wolfgang Schwenke, der kaufmännische Geschäftsführer der KSV Holstein am Montag vor Ort. „Nach der Fertigstellung wird das Stadion insgesamt ein Fassungsvermögen von 15.100 Besuchern haben und damit die Genehmigungskriterien der Deutschen Fußball Liga erfüllen.“ Die Kosten für den Bau die Osttribüne tragen das Land Schleswig-Holstein mit sieben Millionen Euro sowie die Stadt Kiel und die KSV mit jeweils 1,7 Millionen Euro.

Die Osttribüne ist die erste Stufe des geplanten Stadion-Gesamtumbaus, an dessen Ende in drei bis fünf Jahren eine Arena für 28.000 Besucher stehen soll, Baukosten rund 70 Millionen Euro. „Für dieses finale Ziel finden bereits Gespräche statt, aber konkrete Entscheidungen sind noch nicht gefallen“, ergänzte Schwenke. Das Land hat bereits eine finanzielle Beteiligung in Höhe von zehn Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Im Holstein-Stadion haben die Bauarbeiten für die neue Osttribüne begonnen:

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