08. November 2018 / 09:44 Uhr

Holstein Kiel: Alle Augen auf die Offensive

Holstein Kiel: Alle Augen auf die Offensive

Redaktion Sportbuzzer
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Die Hürde FC Ingolstadt konnte die KSV Holstein – wie hier Außenverteidiger Johannes van den Bergh den Schanzer Thomas Pledl – nicht ganz überspringen.
Die Hürde FC Ingolstadt konnte die KSV Holstein – wie hier Außenverteidiger Johannes van den Bergh den Schanzer Thomas Pledl – nicht ganz überspringen. © Uwe Paesler
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Zweite Fußball-Bundesliga: Holstein Kiel ist am Freitagabend beim starken Aufsteiger SC Paderborn gefordert

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Der gewohnte Rhythmus ist wieder da, die Kieler Störche reisen mit der nötigen Frische zum schweren Auswärtsspiel beim SC Paderborn (Freitag, 18.30 Uhr). In die gute Stimmung beim Fußball-Zweitligisten mischten sich allerdings leichte personelle Sorgen: Flügelspieler Mathias Honsak und Innenverteidiger Dominik Schmidt werden die Störche verletzungsbedingt nicht nach Ostwestfalen begleiten. Honsak, der erst am vergangenen Sonnabend gegen den FC Ingolstadt sein Comeback nach Armbruch gegeben hatte, verletzte sich gegen die Schanzer am Sprunggelenk, laboriert an einer Kapselverletzung.

Schmidt musste gegen die Oberbayern in der 60. Minute ausgewechselt werden, leidet unter Wadenproblemen. „Für beide wird es nicht reichen“, sagte KSV-Cheftrainer Tim Walter am Mittwoch. Mit Ausnahme des bereits länger fehlenden Aaron Seydel (Fersenreizung) hat der Coach am Freitagabend alle anderen Akteure an Bord. Und die annähernd volle Power des Kieler Kaders ist in Paderborn auch von Nöten, schließlich präsentiert sich der Aufsteiger in Liga zwei in bestechender Form, weist mit 17 Punkten aus vier Siegen, fünf Remis und drei Niederlagen dieselbe Bilanz auf wie die Störche und stellt mit 22 Toren die nach dem 1. FC Köln zweitbeste Offensive der Liga. „Hut ab vor dem SC Paderborn“, sagte daher auch Walter und bezeugte seine „Hochachtung vor dem, was die Verantwortlichen auf die Beine gestellt haben“.

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Drei Punkte zum Geburtstag?

Nach einer „normalen“ Trainings- statt Englischer Woche wie zuvor seien die Kieler wieder frischer, sowohl physisch als auch mental. „Bei drei Spielen in sechs Tagen ist es klar, dass es wehtut, dass man müde ist. Aber das ist der Job“, sagte Walter, für den die Partie gegen den FCI abgehakt ist. „Die Jungs wissen, was gegen Ingolstadt schiefgelaufen ist. Jetzt sind sie heiß, in Paderborn drei Punkte zu holen“, erklärte Walter, der am heutigen Donnerstag seinen 43. Geburtstag feiert. Bescheren ihm seine Störche am Freitag also ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk? Um in der Mission „Happy Birthday“ erfolgreich zu sein, müssen die Kieler vor allem vor dem gegnerischen Tor zulegen. „Da gibt es Optimierungspotenzial. Uns fehlt momentan der letzte Pass, die letzte Konsequenz in der Box“, sagte Walter.

Holsteins Cheftrainer Tim Walter erwartet in Ostwestfalen ein Spiel mit vielen Torgelegenheiten – und sieht in der Offensive seiner Mannschaft Optimierungspotenzial.
Holsteins Cheftrainer Tim Walter erwartet in Ostwestfalen ein Spiel mit vielen Torgelegenheiten – und sieht in der Offensive seiner Mannschaft Optimierungspotenzial. © Uwe Paesler
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„Wir müssen mehr Tore machen.“ Mehr Offensive, vor allem bessere Offensive – die Partie in der Paderborner Benteler-Arena könnte durchaus ein Spektakel werden. „Ich erwarte ein Spiel mit guten Ballpassagen und vielen Torchancen“, sagte Walter. „Paderborn ist neben uns eine der wenigen Mannschaften der Zweiten Liga, die selbst Fußball spielen und immer nach vorne will. Das könnte ein schönes Spiel für die Zuschauer werden.“ Das sieht auch Paderborns Coach Steffen Baumgart so: „Wenn ich eine Mannschaft in der Liga mit uns vergleichen würde, wäre es Kiel“, wird der 46-jährige ehemalige Bundesliga-Profi auf der Vereinshomepage des SCP zitiert. „Unabhängig vom Ergebnis und dem Tabellenrang bleiben sie ihrer Spielart treu.“

Entwicklung der Störche

Diese Spielweise geht mit zunehmender Saisondauer immer mehr in Fleisch und Blut der Störche über. „Wie wir zusammen Fußball spielen, wie wir agieren, auch mal geduldig sind wie im Pokal und dominant auftreten – diese Entwicklung ist da, das ist deutlich zu sehen“, erklärte Walter. „Aber sie ist nie abgeschlossen.“ Ein Auswärtssieg beim starken SC Paderborn wäre nach dem gefühlten kleinen Sieg gegen den FCI ein weiterer Schritt in dieser Entwicklung. Auch ein wenig Zittern und ein sehr spätes Tor wie zum Remis gegen Ingolstadt wären zu ertragen: „Wann die Tore fallen, ist mir egal – Hauptsache, sie fallen.“

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