Jubel Querformat Jubel der Holstein-Spieler. © Paar
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Holstein weist Tabellenführer in die Schranken

Marvin Ducksch mit dem ersten Tor für die Anfang-Elf

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Fußball-Drittligist Holstein Kiel bleibt die Heim-Macht der Liga und setzt ein Signal an die Konkurrenz: Verdient mit 2:0 (1:0) bezwangen die vor Leidenschaft und defensivem Engagement strotzenden Störche am Dienstagabend den MSV Duisburg und stürzten den nunmehr seit vier Partien torlosen Spitzenreiter in eine ernste Krise.

Marvin Ducksch (13.) mit einem Flachschuss aus sieben Metern und Christopher Lenz (69.) mit einem direkt verwandelten Eckball besiegelten vor 5745 Zuschauern im Holsteinstadion mit ihren Toren die zweite Niederlage der Zebras in Folge. Auch Störche-Cheftrainer Markus Anfang freute sich über die tolle Reaktion seiner Truppe nach dem Kritik hervorrufenden Auftritt am vergangenen Freitag beim 1:2 in Osnabrück: „Es war ein gutes und sehr intensives Spiel. Und wir hatten heute auch das erforderliche Quäntchen Glück. Es ist keine Selbstverständlichkeit, sich gegen eine Mannschaft mit der Qualität des MSV so gut zu präsentieren.“

Hellwach von Beginn an und engagiert im Zweikampfverhalten boten die Kieler den Westdeutschen nicht nur Paroli, sondern setzten sogar zunächst die offensiven Akzente. Nach Flanke des erneut quirligen Kingsley Schindler und Kopballvorlage Alexander Bielers traf Leih-Stürmer Ducksch zur gerechten Führung.

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Derart gereizt, drehten die Gäste ab der 25. Minute mächtig auf. Angetrieben vor allem vom überragenden Ex-Kieler Fabian Schnellhardt, der zum Dreh- und Angelpunkt der MSV-Angriffe avancierte. Eine Bogenlampe von Martin Dausch (24.) parierte Kenneth Kronholm zwischen den Pfosten des Holstein-Gehäuses ebenso bravourös wie eine verunglückte Kopfball-Abwehr von Lenz (32.). Bei einem Pfosten-Knaller von Simon Brandstetter nach schwerem Lenz-Patzer (28.) standen ie Kieler mit Fortuna im Bunde.

Brandstetter war es auch, der direkt nach der Pause (49.) das Ziel nur um Zentimeter verfehlte. 60 Sekunden später verstolperte Ducksch die Riesenchance zum 2:0. Der MSV besaß ein optisches Übergewicht, echte Möglichkeiten blieben indes Mangelware. Und als ein von Zlatko Janjic noch leicht abgefälschter Eckstoß von Lenz (69.) urplötzlich in den Maschen des Gäste-Tores lag, war die Entscheidung zu Gunsten der Nordlichter gefallen.

Pressekonferenz #KSVMSV

Der Anhang der Störche feierte die gelungene Wiedergutmachung  mit stehenden Ovationen. MSV-Coach Ilia Gruev trauerte derweil den vergebenen Torchancen nach. „Wir haben heute viel besser gespielt als zuletzt beim 0:1 gegen Wiesbaden.  Es hat das Quäntchen Glück gefehlt. Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen“, sagte Gruev mit Blick auf das zunehmend schrumpfende Punktepolster auf die Verfolger.

Holstein Kiel: Kronholm  - Herrmann, Schmidt, Czichos, Lenz – Peitz – Schindler, Bieler, Drexle (89. Fetsch)r, Lewerenz  (82. Sicker) – Ducksch (60. Hoheneder).

MSV Duisburg: Flekken – Erat, Bomheuer, Blomeyer, Wolze – Albutat (76. Özbek), Schnellhardt – Engin (80. Onuegbu),  Janjic, Dausch (71. Iljutcenko) – Brandstetter.

Schiedsrichter: Sören Storks (Velen/Westfalen) – Tore: 1:0 Ducksch (13.), 2:0 Lenz (69.) – Zuschauer: 5745 – Gelbe Karten: Peitz –Dausch, Janjic, Bomheuer, Engin.

3. Liga Deutschland 3.Liga (Herren) Region/Kiel Holstein Kiel (Herren) MSV Duisburg (Herren)

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