dc5a-6ush9tnywp33ge76a0v_original Drei wie Drexler: Der Holstein-Spielmacher (2. v. li.) – hier gegen Werder II – will seine Farben gegen Rostock zum dritten „Dreier“ in Folge antreiben. © Paar
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Holstein Kiel: Die magische 3

Holstein-Trainer Anfang hofft im Endspurt des Aufstiegs-Krimis gegen Hansa auf den nächsten Entwicklungsschritt

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Die Uhr tickt, das nächste Endspiel im Aufstiegskampf zur Zweiten Bundesliga rückt für den Fußball-Drittligisten Holstein Kiel näher. Am Sonnabend (14.04 Uhr/live im NDR) erwarten die Störche vor ausverkauften Rängen Hansa Rostock zum Ostsee-Duell. Mit einem Sieg klettern die Kieler wieder auf Platz eins der Heimtabelle – und zementieren zugleich den das direkte Ticket ins Bundesliga-Unterhaus sichernden Rang zwei im Liga-Tableau.Ausgerechnet die Drei gerät zur magischen Zahl dieser Mission. Nicht etwa der Relegationsplatz drei ist gemeint, sondern der dritte Drittliga-„Dreier“ in Folge. Dieses Kunststück blieb den seit zehn Partien ungeschlagenen Störchen bislang versagt. „Dreimal hintereinander ein Meisterschaftsspiel zu gewinnen, das ist am Sonnabend unser Ziel. Das ist der nächste Schritt in unserem Entwicklungsprozess. Diese Hürde muss man jetzt nehmen“, sagt Holstein-Cheftrainer Markus Anfang.Bei der jüngsten 3:0-Gala in Regensburg hatten die Kieler eindrucksvoll bewiesen, dass der zweite Tabellenplatz – anders als noch zuvor beim Last-Minute-1:1 in Erfurt – kein Hemmnis sein muss. Eine Demonstration gewachsener Reife. „Gegen den SSV Jahn haben wir nicht so Fußball gespielt wie normal. Mit deutlich weniger Ballbesitz. Der aber war aufgrund der Regensburger Angriffslust auch nicht gefordert. Gegen Hansa Rostock stehen wir wieder vor einer anderen Situation. Da müssen wir dominanter agieren“, prognostiziert Anfang.In der Tat dürfte Hansa, das drittstärkste Auswärtsteam der Liga (sechs Siege, sieben Remis, vier Niederlagen), vor den Augen seiner 2000 Schlachtenbummler tiefer und kompakter stehen als die Oberpfälzer am vergangenen Sonnabend. „Ich erwarte eine engagierte und konzentrierte Leistung meiner Mannschaft. Wir wollen es Holstein Kiel so schwer wie möglich machen“, erklärte Christian Brand, Chefcoach auf der Hansa-Kogge. Geduld könnte ein formidabler Begleiter der Offensivbemühungen der Störche sein. Vielleicht auch mit Blick auf die zwei Zähler Vorsprung vor Verfolger Magdeburg, die sogar bei einem Remis den Verbleib in den „Top2“ garantieren.Doch einer derartigen Denkweise erteilt Anfang eine knallharte Absage: „Wer das macht, hat den Fokus auf das aktuelle Spiel verloren. Wir dürfen nur an dieses Spiel denken und müssen versuchen, mit aller Kraft das Optimale herauszuholen.“ Wie im Hinspiel am 3.Dezember, als auf der Anzeigentafel im Ostseestadion in leuchtenden Ziffern der 4:1-Erfolg der Störche zu lesen war. „Wir sind damals früh mit 0:1 in Rückstand geraten und hatten anfangs richtig Probleme. Und wir benötigten in der Folge eine richtig gute Leistung. Die müssen wir jetzt wiederholen, denn Hansa hat eine starke Mannschaft“, so Anfang.Ein Garant für den Höhenflug der Störche, die bei einem Patzer von Liga-Primus Duisburg gegen Lotte sogar die Pole-Positon winkt, ist die Defensive um Innenverteidiger Dominik Schmidt. Der musste am Donnerstag wegen Muskelbeschwerden im Oberschenkel zur MRT-Untersuchung. Am Nachmittag kam zumindest teilweise Entwarnung: Die Chancen auf einen Einsatz des 29-Jährigen stehen laut medizinischer Abteilung gut. Wie es um die Fitness von Torjäger Steven Lewerenz (Schleimbeutel-Entzündung unter der Ferse), Mathias Fetsch (Schmerzen am Wadenbeinköpfchen), Niklas Hoheneder (muskuläre Probleme) und Dominic Peitz (Entzündung am Schienbein) bestellt ist, muss das heutige Abschlusstraining zeigen.

Region/Kiel 3. Liga Deutschland 3.Liga (Herren) Holstein Kiel (Herren)

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