16. Mai 2018 / 18:18 Uhr

Holstein Kiel ebnet Weg für Bundesliga-Spiele im eigenen Stadion

Holstein Kiel ebnet Weg für Bundesliga-Spiele im eigenen Stadion

Thomas Pfeiffer
Das Holstein Stadion
Das Holstein Stadion © Paesler
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Lizenzierungsausschuss erteilt Ausnahmegenehmigung auf Widerruf

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Fußball-Zweitligist Holstein Kiel kann unter bestimmten seine Heimspiele in der Bundesliga im eigenen Stadion austragen, sollte sich der Klub in den Relegationsspielen am 17. Und 21. Mai gegen den VfL Wolfsburg durchsetzen. Das hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) bekanntgegeben. Im Einspruchsverfahren vor dem DFL-Lizenzierungsausschuss in Frankfurt/Main hat sich die KSV durch umfangreiche Zusagen den Weg geebnet, um auch bei einem Aufstieg in der kommenden Saison im Holstein-Stadion spielen zu können. Der Verein hatte kurzfristig neue Unterlagen eingereicht. Begleitet von Vertretern der Stadt Kiel und des Landes Schleswig-Holstein wurden erstmals konkrete Lösungsansätze zur Erfüllung der von den 36 deutschen Profiklubs selbst beschlossenen Kriterien der Lizenzierungsordnung benannt.

Die Pläne wurden im mit Vertretern der Profiklubs besetzten DFL-Lizenzierungsausschuss unter Vorsitz von Helmut Hack (SpVgg Greuther Fürth) erläutert. Diese sehen ein Erreichen der erforderlichen Mindestkapazität von 15.000 Zuschauerplätzen im Holstein-Stadion durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade schon bis Ende Oktober 2018 vor. Der Neubau der Osttribüne, der nach der Relegation beginnen wird, und die damit verbundene Erhöhung des Fassungsvermögens auf 18.400 Plätze (9.060 Sitzplätze) soll Sommer 2019 abgeschlossen werden.

Auf der Basis dieser jetzt veränderten Planungen hat der Lizenzierungsausschuss eine Ausnahmegenehmigung für die Nutzung des Holstein-Stadions in der Bundesliga auf Widerruf erteilt. Das bedeutet, dass sich die DFL die Rücknahme der Genehmigung für den Fall vorbehält, dass die von den Störchen zugesicherten Maßnahmen nicht erfüllt werden. Dazu gehören die Nachweise von Bauplänen und Baugenehmigungen sowie des Finanzierungskonzepts. Darüber hinaus muss Holstein die medien- und sicherheitstechnischen Voraussetzungen für Bundesliga-Spiele in Kiel schaffen. Vor diesem Hintergrund muss der Verein ein Ausweichstadion für seine Bundesliga-Heimspiele benennen.

Die Holstein-Delegation, die am Mittwoch zur Deutschen Fußball Liga (DFL) nach Frankfurt gereist ist, zählten Steffen Schneekloth (Präsident), Wolfgang Schwenke (Vizepräsident und Kaufmännischer Geschäftsführer) sowie Rechtsbeistand Prof. Dr. Markus Buchheister.

Der Saisonverlauf 2017/18 von Zweitligist Holstein Kiel

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