dc5a-6vc0dvh18f4k0qyof9k_original Szene aus dem Drittliga-Duell am 21. April 2010: Benjamin Fuchs (re.) versperrt Marc Heider den Weg zum Tor. © Uwe Paesler
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Ein attraktives Nordderby - Holstein Kiel empfängt Eintracht Braunschweig

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Sebastian Kehl spannte die Fans von Holstein Kiel ganz schön auf die Folter: Bei der Auslosung zur ersten Hauptrunde des DFB-Pokals am Sonntagabend im Dortmunder Fußball-Museum zog der ehemalige BVB-Nationalspieler die Partie der KSV erst als vorletzte von 32 Paarungen. Bis kurz davor waren noch Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und Schalke 04 im Topf, doch so attraktiv sollte es dann doch nicht werden. Und so empfängt der Zweitliga-Aufsteiger den Klassenkonkurrenten Eintracht Braunschweig im Holstein-Stadion, das zum Austragungs-Zeitraum der ersten Runde (11. bis 14. August) mehr oder weniger eine Baustelle sein wird.Doch das braucht die Anziehungskraft dieses Nordderbys keinesfalls schmälern. „Die Eintracht ist ein gefühlter Erstligist, dem Trainer Torsten Lieberknecht viel Stabilität verliehen hat. Für uns eine interessante Nummer, in der wir krasser Außenseiter sind“, meinte Holstein-Chefcoach Markus Anfang, dessen sportlichen Pessimismus Spielmacher Dominick Drexler nicht teilt. „Eine richtig gute Mannschaft, aber bei unserer Heimstärke schätze ich die Chancen fifty-fifty ein“, sagte der 27-Jährige.Dessen Teamkollege Tim Siedschlag freut sich „auf die vielen Fans, die die Eintracht mitbringen wird. Unser Stadion wird ein hoffentlich ausverkaufter Hexenkessel sein, in dem wir uns durchaus etwas ausrechnen“. Sportchef Ralf Becker gab sich hingegen diplomatisch, denn „wir nehmen es, wie’s kommt. Die Braunschweiger sind mit das Schwierigste, was wir kriegen konnten“.

Und der neue KSV-Präsident Steffen Schneekloth glaubt an eine Chance der Störche, „wenn wir einen guten Tag erwischen, an dem alles passt“.Die Statistik spricht allerdings gegen Holstein. Von insgesamt 28 Spielen zwischen den beiden Teams gewannen die Kieler lediglich vier und holten sechs Remis. Im einzigen DFB-Pokal-Duell (zweite Runde) im September 1979 unterlagen die Störche ebenso (1:3) wie in der Zweiten Bundesliga Nord 1980/81 (zweimal 0:2). In der einzigen gemeinsamen Drittliga-Spielzeit 2009/10 reichte es zuhause immerhin zu einem 1:1 (in
Braunschweig 1:2).Holsteins größter Pokal-Erfolg war 2011/12 das Viertelfinale gegen Borussia Dortmund (0:4). Die Eintracht erreichte immerhin zweimal das Halbfinale: 1981 gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:3) und 1990 gegen Werder Bremen (0:2).

Region/Kiel Fussball 2. Bundesliga Holstein Kiel (Herren) Eintracht Braunschweig (Herren)

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