11. Januar 2019 / 20:28 Uhr

Holstein Kiel hat den Bauantrag für Tribünen-Provisorium eingereicht

Holstein Kiel hat den Bauantrag für Tribünen-Provisorium eingereicht

Niklas Wieczorek
Holstein Kiel hat den Bauantrag für Tribünen-Provisorium eingereicht.
Holstein Kiel hat den Bauantrag für Tribünen-Provisorium eingereicht. © Frank Peter
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Nach erstem Gespräch mit städtischen Behörden: Vorbereitungen für das Projekt laufen bereits – Teil-Nutzung ab Februar, Fertigstellung im April angepeilt

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Wenn jetzt alles glatt läuft, kann es bald losgehen: Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat den Bauantrag für die provisorische Ost-Tribüne im eigenen Stadion eingereicht. Das bestätigte gestern Holstein-Vereinssprecher Wolf Paarmann.Mit dem Bauantrag hat der Verein auf formaler Ebene den nächsten Schritt für den Bau der Tribüne geschaffen. Darüber hatte zunächst der NDR berichtet. Das Stahlrohr-Konstrukt soll auf zwei Rängen insgesamt 7000 Zuschauern Platz bieten, darunter sind 4000 Stehplätze und 3000 Sitzplätze. Die Hoffnung der Holstein-Verantwortlichen ist, die Steh-Traverse bereits zum Pokalspiel gegen den FC Augsburg am 6. Februar in Betrieb nehmen zu können. Das hänge aber neben der Genehmigung des Bauantrags von vielen weiteren Faktoren wie dem Wetter und einer Abnahme der Sicherheitsvorkehrungen ab, hatte es geheißen.

Im Stadion werden jetzt vorbereitende Maßnahmen für den Bau getroffen, so Paarmann: Schilder werden aufgestellt, ein Bauzaun versetzt. „Wir richten die Baustelle ein, damit wir loslegen können, sobald die Stadt grünes Licht gibt“, sagte Paarmann. Es würden aber noch keine Löcher gegraben. Der Bau soll von offizieller Seite abgesegnet sein – erst dann kann es richtig losgehen. Derzeit spielt der Verein im Stadion, das der Stadt gehört, mit einer Ausnahmegenehmigung. Die Verwaltung bestätigte, dass mit den Vorarbeiten begonnen werden kann. „Die Stadt hat den Bauantrag zu prüfen und zu genehmigen, wenn alle Bedingungen, die daran geknüpft sind, erfüllt sind“, sagte Sprecher Arne Gloy.

Der Verein müsse dafür ein Sicherheitskonzept, ein Brandschutzkonzept und ein Lärmschutzgutachten vorlegen. Außerdem soll nach dem Bau die Statik geprüft und abgenommen werden. Seien die Bedingungen erfüllt, gehen „alle davon aus, dass die Tribüne zu den Spielen im April steht“. Die angedachte Teillösung für den Pokal im Februar werde ebenfalls geprüft. Im Hauptausschuss der Stadt hatte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, bekennender Bayern-Fan, sich den Volleinsatz „für ein Viertelfinale gegen Bayern München“ gewünscht.

Am Mittwoch hatte diese Zeitung exklusiv berichtet, dass Holstein mit der provisorischen Tribüne die Lücke im Osten des Stadions füllen will. Das mehr als vier Millionen Euro teure Bauwerk, das aus mehreren Stahlrohr-Einzelelementen besteht, will der Verein finanzieren. Zuvor waren zwei Ausschreibungsrunden für den Bau einer festen Tribüne zu Ende gegangen, ohne dass sich ein Generalunternehmer gefunden hatte. Sollte die provisorische Traverse nach den Plänen errichtet werden, würde das Holstein-Stadion auf 17000 Plätze anwachsen. Das erfüllt die Anforderungen der Deutschen Fußball-Liga.

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