23. August 2018 / 08:05 Uhr

Holstein Kiel hat den Jahn im Blick

Holstein Kiel hat den Jahn im Blick

Redaktion Sportbuzzer
Nach dem freien Dienstag wird bei Holstein Kiel wieder hart gearbeitet. Trainer Tim Walter bat zur ersten Einheit nach der Rückkehr aus München.
Nach dem freien Dienstag wird bei Holstein Kiel wieder hart gearbeitet. Trainer Tim Walter bat zur ersten Einheit nach der Rückkehr aus München. © Uwe Paesler
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Ohne ihren Offensiv-Star Lee haben die Störche die Vorbereitung aufgenommen

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Pokal war gestern, bei Holstein Kiel werden seit Mittwoch alle Blicke auf die kommende Auswärtsaufgabe in der Zweiten Liga beim SSV Jahn Regensburg (So., 13.30 Uhr) gerichtet. Am Nachmittag absolvierte die Mannschaft von Chefcoach Tim Walter nach dem trainingsfreien Dienstag die erste Einheit seit der Rückkehr aus München.

Nicht mit auf dem Platz: Jae-Sung Lee. Dem Südkoreaner, der in der ersten Runde des DFB-Pokals nach spektakulären Auftritten in der Liga ein eher unauffälliges Spiel abgeliefert hatte, wurde eine Pause vom Mannschaftstraining gewährt. Eine Vorsichtsmaßnahme? Jedenfalls ließ sich der Offensivakteur nach Trainingsende noch bei den Fans blicken – mit einem Tapeverband am rechten Unterschenkel, lächelnd den Daumen nach oben zeigend.

Weiterhin fehlen Arne Sicker, der sich nach einer Oberschenkelverletzung im Aufbautraining befindet, sowie Phillip Sander (Aufbau nach Meniskus-OP). Die nach drei Pflichtspielen noch ungeschlagenen KSV-Profis zeigten sich gut aufgelegt, abgerundet wurde die Einheit von Tim Walters berüchtigtem „Arschbolzen" , dem sich die unterlegene Mannschaft um Keeper Kenneth Kronholm aussetzen musste.

Das Spiel gegen den Jahn und die damit verbundenezweite Bayern-Reise des Holstein-Trosses innerhalb einer Woche kann also kommen – dabei klingt das 3:1 bei 1860 München zumindest aufseiten der Löwen-Fans noch auf unschöne Weise nach. Im Internetforum der Anhänger formiert sich der Widerstand gegen übelste Beschimpfungen aus den Reihen der Stadionbesucher während der Partie gegen die Störche. Unter anderem soll KSV-Profi Kingsley Schindler Zielscheibe rassistischer Beleidigungen geworden sein. Diese seien den Kommentaren zufolge aus Block F1des Grünwalder Stadions gekommen. Für den Vorfall gibt es bislang keine Bestätigung –Schindler selbst hat etwaige Beleidigungen nach eigenem Bekunden während des Spiels nicht wahrgenommen.

Dass 1860 München seit einigen Jahren ein Problem mit Stadionbesuchern aus dem rechtsextremen Spektrum hat, ist hinlänglich bekannt. Der Unterwanderung der Fanszene durch Neonazi-Kreise stellt sich die Initiative „Löwenfans gegen rechts“ entgegen.

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