hermann Symbol für den spektakulären Zweitliga-Flug der Störche: Rechtsverteidiger Patrick Herrmann, beobachtet von Torjäger Marvin Ducksch, beim Seitfallzieher. © Paesler
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Holstein Kiel: Herausforderung aus dem Ruhrpott

Holstein hofft gegen Bochum auf den nächsten Zweitliga-Festtag – Herrmann nach Gelb-Rot-Sperre wieder im Kader

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Und nun der VfL Bochum! Für die Fans des Zweitligaaufsteigers Holstein Kiel ist das Gastspiel des Ruhrpott-Teams am Sonnabend (13 Uhr) das nächste Fußball-Fest. Für Störche-Cheftrainer Markus Anfang einfach nur „eine sehr große Herausforderung. Die Bochumer haben als Mannschaft eine hohe Qualität und gute Einzelspieler. Der Verein steht für Erste Liga oder vorderste Positionen in der Zweiten Liga“.

Die aktuelle Tabelle zeichnet derweil nach acht Spieltagen ein anderes Bild: Holstein nach fünf Siegen aus den jüngsten sechs Liga-Begegnungen und 16 Punkten auf Platz drei, die Bochumer, die seit der Saison 2010/11 um die Rückkehr ins Bundesliga-Oberhaus kämpfen, mit drei Dreiern und zehn Zählern auf Rang elf. Doch nicht nur die nackten Zahlen haben den Neuling aus dem Norden ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Es ist die Art der Auftritte, die der Konkurrenz Anerkennung abnötigt.

Offensivqualitäten durch Sam, Hinterseer und Kruse

Stellvertretend erklärte VfL-Chefcoach Ismail Atalan: „Wir kennen die Qualität von Holstein Kiel, gerade in der Offensive. Sie haben den großen Vorteil, dass sie ein eingespieltes Team sind. Es ist fast genau die gleiche Mannschaft, die im Sommer den Aufstieg geschafft hat.“ Kiel habe, so Atalan weiter auf der Vereins-Homepage, die Euphorie mit in die Zweite Liga mitgenommen: „Sie sind individuell richtig gut besetzt. Wir müssen in Kiel höllisch aufpassen, uns gegenseitig unterstützen.“ Sich hinten reinzustellen, sei aber nicht das adäquate Rezept. Eine wenig überraschende Ankündigung angesichts prominenter Namen aus der Abteilung Attacke wie Lukas Hinterseer, Robbie Kruse oder Sidney Sam.

Schmidt und Lewerenz sind einsatzbereit

Auch Anfang selbst formuliert verhaltene Zuversicht. „Wir haben eine gewisse Stabilität. Und ich bin optimistisch, dass wir die behalten können. Wie das gerade in den Meisterschaftsspielen läuft, ist aber keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen uns alles hart erarbeiten.“ Zum Stichwort Arbeit passt, dass Patrick Herrmann, Rechtsverteidiger und Fußball-Gott in Personalunion, nach seiner Gelb-Rot-Sperre aus dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli wieder einsatzbereit ist. Wie auch Innenverteidiger Dominik Schmidt (Sprunggelenksverletzung) und Flügelflitzer Steven Lewerenz (Oberschenkelprobleme), die das Pensum des Donnerstagstrainings ohne Probleme absolvierten. Den Störchen fehlen somit weiterhin lediglich Christopher Lenz (Muskelbündelriss), Manuel Janzer (Achillessehnenriss) und Arne Sicker (Aufbautraining).

Holstein gegen Bochum, das heißt auch Anfang gegen Atalan. Beim vorerst letzten Duell zwischen den beiden Fußball-Lehrern brodelte es gewaltig. 0:0 endete am 28. März die Drittliga-Paarung in Lotte, dem Ex-Klub Atalans – verbale Scharmützel vor, während und nach dem Schlusspfiff sowie bisweilen grenzwertige Zweikämpfe inklusive. „Ein sehr emotionales Spiel auf sehr tiefem Boden“, erinnert sich Anfang. Details an jenen Abend blendet er aus, denn: „Am Sonnabend gibt es eine neue Situation.“

Region/Kiel Holstein Kiel VfL Bochum Fussball 2. Bundesliga

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