14. Juni 2018 / 09:49 Uhr

Holstein Kiel II konnte die positive Entwicklung mit dem Aufstieg krönen

Holstein Kiel II konnte die positive Entwicklung mit dem Aufstieg krönen

Jan-Philipp Wottge
Die Jungstörche durften diese Saison häufig jubeln. Florian Foit (links) und Tim Gürntke (Zweiter von links) führten die Youngster als Leitstörche.
Die Jungstörche durften diese Saison häufig jubeln. Florian Foit (links) und Tim Gürntke (Zweiter von links) führten die Youngster als Leitstörche. © Jan-Phillip Wottge
Anzeige

Die Defensive war das Prunkstück der Werner-Elf

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Man muss nicht Meister werden, um letztlich doch aufzusteigen. Der Oberliga-Dritte Holstein Kiel II bejubelte nach einer souveränen Aufstiegsrunde zur Fußball-Regionalliga Nord mit zwei Siegen und einem Remis das Upgrade zur vierten Liga. In der Fußball-Oberliga mussten die Jungstörche indes Meister Strand 08 und Vizemeister TSB Flensburg, die beide auf eine Meldung zur Regionalliga verzichteten, den Vortritt lassen. „Über 30 Spiele gesehen war das für unsere Möglichkeiten eine gute Saison. Platz drei spiegelt die Kräfteverhältnisse in der Oberliga korrekt wieder“,sagte KSV-Coach Ole Werner und ergänzte: „Die Aufstiegsrunde lief dann nahezu optimal.“

Die Kieler starteten in die Saison mit einem stark verjüngten Kader. Der Altersdurchschnitt lag in den meisten Spielen deutlich unter 20 Jahren. Die Findungsphase im Seniorenfußball dauerte an. Technisch und taktisch brachten die Youngster vieles mit. Es mangelte zu Saisonbeginn jedoch am defensiven Zweikampfverhalten. „Unsere Führungsspieler waren in dieser Phase sehr gefragt. Ohne sie war es nicht einfach“, resümierte Werner. So tat sich die KSV in Duellen mit den Abstiegskandidaten besonders schwer. Einerseits, weil Werner Spielern wie Kapitän Florian Foit, Tim Gürntke oder Philipp Spohn in diesen Spielen Verschnaufpausen gönnte. Zum anderen, weil es in den „Kampfspielen“ an der nötigen Zweikampfhärte fehlte. „Die Jungens war sehr fleißig, haben an ihren Defiziten gearbeitet. Die Entwicklung war nahtlos“, lobte Werner.

Julius Alt, Vincent Born, Philipp Sander und Felix Niebergall erwuchsen zu Leistungsträgern. Was blieb, war die dürftige Chancenverwertung. 65 Saisontreffer markieren lediglich Oberligadurchschnitt. Die Arbeit gegen den Ball war hingegen das Kieler Prunkstück. 26 Gegentreffer sind der Liga-Bestwert. Und es hätten deutlich weniger sein können, wenn zum Saisonende nach der feststehenden Qualifikation für die Regionalliga-Aufstiegsrunde nicht ein leichter Spannungsabfall eingesetzt hätte. „Im letzten Saisondrittel haben wir Punkte liegen gelassen und auch zu viele Gegentore kassiert“, monierte Werner. Geschuldet war dies der größeren Rotation im schmalen 20-Mann-Kader. Spieler, die nicht so oft zum Einsatz gekommen waren, durften vermehrt ran.

Mehr Fußball aus der Region

Die wichtigsten Sommertransfers 2018 in Kiels Amateurfußball:

Zur Galerie
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Kiel
Sport aus aller Welt