29. August 2018 / 09:40 Uhr

Holstein Kiel II: Premiere im neuen Wohnzimmer

Holstein Kiel II: Premiere im neuen Wohnzimmer

Jan-Philipp Wottge
Holsteins Tim Siedschlag zieht nicht nur im Mittelfeld die Fäden.
Holsteins Tim Siedschlag zieht nicht nur im Mittelfeld die Fäden. © jpw
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Heute erstmals Regionalliga im Citti Fußball-Park – Holstein II empfängt den LSK Hansa

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Die Jungstörche sind die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Regionalliga Nord. Der 2:1-Auswärtssieg beim TSV Havelse spülte Holstein Kiel II bis auf einen Zähler an Spitzenreiter VfL Wolfsburg II heran. Heute Abend um 18 Uhr feiert die KSV gegen den Lüneburger SK Hansa in ihrem neuen Wohnzimmer Heimpremiere. Der Citti Fußball-Park öffnet seine Türen. Die neue Sitzplatztribüne ist fertiggestellt. Die Messlatte hat die Werner-Elf hoch gelegt: 4:1-Sieg in Schilksee gegen den VfL Wolfsburg II, 3:2-Sieg gegen den Hamburger SV II im Holstein-Stadion. Gelingt die Fortsetzung der Serie auch in Projensdorf? „Hier im Team wird keiner überschwänglich. Wir können alles gut einordnen. Aber das Selbstbewusstsein wächst natürlich“, sagt U23-Coach Ole Werner nach zehn Punkten aus fünf Spielen.

Der Lüneburger SK, der vom ehemaligen Bundesligacoach Rainer Zobel trainiert wird, erwischte ebenfalls einen erfolgreichen Saisonstart. Mit zwei Zählern weniger wird der LSK auf dem neunten Tabellenplatz notiert. „Der LSK ist nicht schlechter als Havelse. Sie lassen hinten nur ganz wenig zu“, attestiert Werner der LSK-Defensive, die munter zwischen Dreier- und Viererkette hin- und herwechselt, hohe Variabilität. Die Qualität spiegelt sich in erst fünf Gegentoren wieder. Nur der VfB Lübeck kassierte weniger. „Wir werden in dieser Woche körperlich extrem gefordert, damit müssen wir professionell umgehen.

Lüneburg kennt das, da spielen nur wenige Spieler ihre erste Saison im Seniorenbereich“, konstatiert Werner mit Blick auf die Anforderungen einer Englischen Woche mit zwei Auswärtsspielen. Lüneburg vor Augen, das Auswärtsduell in Drochtersen im Hinterkopf. Für Julius Alt (Nasenbeinbruch) und Felix Niebergall (Patellasehnenreizung) kommt ein Einsatz gegen die Lüneburger zu früh. Auch Berat Ayyildiz (Bänderteil-abriss) muss weitere zwei Wochen pausieren. Ob neben Noah Awuku, Tobias Fleckstein und Keeper Timon Weiner weitere Spieler aus dem Zweitligakader zum Zuge kommen sollen, entscheidet sich erst kurzfristig. „Wir werden wieder ans Limit gehen müssen, um zu bestehen“, sieht Werner seine Elf trotz des famosen Saisonstarts nicht in der Favoritenrolle

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