Hochbetrieb in der PSV-Box: Holsteins Manuel Janzer (links) und Neumünsters Björn Schmidt (rechts) grätschen zum Ball. Mittendrin PSV-Keeper Joe Gabriel (gelbes Trikot), der sein Team vor einer hohen Niederlage bewahrte. Hochbetrieb in der PSV-Box: Holsteins Manuel Janzer (links) und Neumünsters Björn Schmidt (rechts) grätschen zum Ball. Mittendrin PSV-Keeper Joe Gabriel (gelbes Trikot), der sein Team vor einer hohen Niederlage bewahrte. © Wottge
Hochbetrieb in der PSV-Box: Holsteins Manuel Janzer (links) und Neumünsters Björn Schmidt (rechts) grätschen zum Ball. Mittendrin PSV-Keeper Joe Gabriel (gelbes Trikot), der sein Team vor einer hohen Niederlage bewahrte.

Holstein Kiel II und VfR Neumünster bejubeln Heimsiege

Fußball-Oberliga: Schilksees neuer Trainer Daniel Sahre feiert zum Einstand 2:0-Erfolg in Lägerdorf – Inter holt 1:1

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Der VfR Neumünster schwebt in der Fußball-Oberliga im siebten Derbyhimmel. Im Kreisderby gegen den TSV Wankendorf setzten sich die Veilchen mit 5:0 durch. Ebenfalls mit 5:0 schickte Holstein Kiel II den PSV Neumünster auf die knapp 30-minütige Heimreise. Derweil schöpft der TSV Schilksee neue Hoffnung im Abstiegskampf. Unter Coach Daniel Sahre gewannen die Fördekicker mit 2:0 beim TSV Lägerdorf. Inter Türkspor Kiel etablierte sich mit einem 1:1 gegen den SV Eichede im oberen Tabellendrittel.

Holstein Kiel II – PSV Neumünster 3:0

„Wir müssen froh sein, nicht komplett unter die Räder geraten zu sein“, resümierte PSV-Coach Maik Gabriel nach dem Schlusspfiff. Seine Elf war den Jungstörchen in allen Belangen unterlegen. Im Blickpunkt stand Joe Gabriel. Der 21-jährige PSV-Keeper bewahrte seine Farben vor einer deutlich höheren Niederlage. Bereits in Halbzeit eins verzeichneten die Gastgeber ein Chancenverhältnis von 10:1. Doch nur Timo Barendt traf nach Zuckerpass von Joel Gerezgiher zum 1:0 (29.). Während Julius Alt am Außenpfosten scheiterte (33.), war für Tim Siedschlag (8.), Gerezgiher (10./20./34.), Barendt (35.), Laurynas Kulikas (39.), Manuel Janzer (39.) und Alt (43.) der PSV-Keeper die Endstation. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Kieler Einbahnstraßenfußball. Weiterhin war Gabriel der PSV-Turm in der Schlacht. Kulikas (54./56.) und Gerezgiher (69.) blieben zweiter Sieger, ehe Alt per Distanzschuss dann doch zum 2:0 (69.) traf. Nicht einmal 180 Sekunden später legte Braun sogar das 3:0 (72.) nach. Die Neumünsteraner kamen nur zweimal gefährlich vor das KSV-Tor, während Holstein Chancen im Minutentakt versiebte. „Ich habe selten so ein dominant geführtes Spiel gesehen. Das Ergebnis fällt natürlich zu gering aus“, konstatierte KSV-Coach Ole Werner.

Inter Türkspor Kiel – SV Eichede 1:1

Die spannende Partie auf ansprechendem Niveau hatte mehr als 60 Zuschauer verdient. Beide Teams variierten in dem körperbetonten Spiel ihr Passspiel, gingen über weite Strecken hohes Tempo und schalteten blitzschnell um. Doch Torchancen ließen gegen umsichtige Abwehrreihen lange auf sich warten. „Es wurde sehr diszipliniert gearbeitet“, so Inter-Trainer Özcan Atasoy, dessen Team ebenso wie die Gäste stets den direkten Weg zum Tor suchte. Die besten Möglichkeiten hatte noch Inter. Einen Schuss aus der Drehung von Erdogan Cumur, der zentral abziehen konnte, parierte SVE-Torwart Julian Barkmann (31.), ehe Alban Jasari aus halblinker Position nur haarscharf am langen Pfosten vorbei zielte (39.). Als Cumur elfmeterreif gefoult wurde, schritt der Torjäger selbst zum Punkt und drückte sicher zum 1:0 für Inter ein (47.). Doch praktisch im Gegenzug brachte Eichede einen Ball von rechts in den Fünf-Meter-Raum, den Coskun Yamak mit der Brust ins eigene Tor abfälschte (1:1, 49.). „Das kann passieren. Aber was erwähnt werden sollte: Coskun hat erstmals auf der Sechs gespielt und ein ganz starkes Spiel gemacht“, erklärte Atsaoy und ergänzte: „Wir haben als Aufsteiger gegen einen Regionalligaabsteiger ein gutes Spiel gezeigt. Das war ein Schritt nach vorne.“

Die Bilder aus der Oberliga-Begegnung zwischen Inter Türkspor Kiel gegen SV Eichede

TSV Lägerdorf – TSV Schilksee 0:2

Besser hätte der Einstand für Schilksees neuen Coach Daniel Sahre nicht ausfallen können, und so war er nach dem Schlusspfiff auch zufrieden: „Wir haben über 90 Minuten beeindruckend unser Spiel durchgezogen gegen einen physisch starken Gegner“, lobte er seine Mannschaft. Die vergab fahrlässig gute Torchancen und musste fast eine Stunde lang warten, ehe sie endlich jubeln konnte. Der wieder mitwirkende Yannik Jakubowski brachte die Schilkseer in Führung (59.). Nachdem Chris Jastrzembski wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte erhalten hatte (78.), wurde es für die Gäste in einer hektischen Schlussphase noch etwas eng, als die Lägerdorfer auf den Ausgleich drängten. Doch Sascha Iwers machte mit einem verwandelten Foulelfmeter (87.) Schilksees ersten Dreier nach fünf sieglosen Spielen perfekt.

VfR Neumünster – TSV Wankendorf 5:0

„So haben wir uns das ganz und gar nicht vorgestellt“, resümierte Olaf Weick nach der zweiten Derbyniederlage binnen fünf Tagen. Beytullah Bilgen brachte den VfR mit einem Freistoß aus knapp 25-Meter-Torentfernung früh in Führung (9.). Fortan boten sich beide Teams einen intensiven Kampf mit vielen kleinen Nickligkeiten. Torraumszenen blieben Mangelware. „Es wurde sich nichts geschenkt“, bestätigte VfR-Co-Trainer Mariko Gräfe, der sich freute, dass seine Elf trotz der Belastung einer Englischen Woche nach der Halbzeit „den Schalter umlegen konnte“. Bilgen erhöhte nach einer Stunde auf 2:0. Es war die Initialzündung für den VfR. Plötzlich ging es Schlag auf Schlag. Aldajie Barrie legte mit einem Traumtor per Hacke das 3:0 (65.). Fiete Blunck vollendete einen Konter zum 4:0 (72.), ehe Bilgen seinen Dreierpack mit einem fulminanten Distanzschuss schnürte (77.). Binnen 17 Minuten war der TSV Wankendorf von den Veilchen zerlegt worden. „Wir haben unseren sehr, sehr positiven Trend fortgesetzt. Das macht uns glücklich“, jubelte Gräfe.

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