drexler Übernimmt Verantwortung: Dominick Drexler, Leiter der Kieler Kreativ-Abteilung, versenkt im Pokal gegen Eintracht Braunschweig den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1. Am Sonntag soll der erste Zweitliga-Dreier folgen. © DPA
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Holstein Kiel: In der Ruhe liegt die Kraft

Rückstände sind für Holstein-Regisseur Drexler kein Grund zur Panik – Czichos hofft auf Einsatz gegen Fürth

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​Holstein will gegen Fürth ohne Gegentor bleiben

Leichte Entwarnung im Fall Rafael Czichos: Der Kapitän des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel geht nach eigener Einschätzung davon aus, am Sonntag (13.30 Uhr) im Heimspiel gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth trotz seiner starken Mittelfußprellung auflaufen zu können.Der 27-jährige Innenverteidiger hatte sich die schmerzhafte Verletzung am Mittwoch im Training nach einem Zweikampf zugezogen. „Am Freitag werde ich aller Voraussicht nach wieder am Training teilnehmen“, so Czichos voller Zuversicht am Donnerstag. Auch für Dominick Drexler, Leiter der Kreativ-Abteilung der Störche, eine gute Nachricht: „Rafael ist als Abwehrchef momentan für uns unverzichtbar.“Zumal die oberste Prämisse von Chefcoach Markus Anfang auch gegen die nach zwei Spielen noch punktlosen Franken felsenfest verankert ist. „Der Trainer hat es vor dem Pokalerfolg gegen Braunschweig noch einmal klar angesprochen: Die Null muss stehen“, so Drexlers Appell an die kollektive Defensive. Eine Basis, die dank der starken, zuletzt teil gar brillanten Offensive mit dem ersten Zweitliga-„Dreier“ dieser Saison gekrönt werden könnte: „Wir erspielen uns in jeder Partie genug Chancen, um Tore zu schießen.“

Beim Aufstiegsfavoriten Union Berlin waren dies sogar drei, im eigenen Netz schlug der Ball indes vier Mal ein. Für den 27-jährigen Drexler ein weiterer Schritt in Sachen Zweitliga-Lehre: „Alles geht einen Tick schneller und robuster zu als in der Dritten Liga. Das Wichtigste aber ist: Man muss das Bewusstsein verinnerlichen, dass du in fast jeder Situation auf dem Feld eine Sekunde weniger Zeit hast.“ Die Nervosität wie bei der Heimpremiere gegen Sandhausen (2:2) abzulegen, bringe schon eine halbe Sekunde.

​Holsteins großes Plus ist die Eingespieltheit

Und noch einen gravierenden Unterschied zur letztjährigen Konkurrenz beschreibt der laufstarke Edel-Techniker: „Alle Spiele werden knapp entschieden. Die Konzentration muss von der ersten bis zur 90. Minute hoch gehalten werden. Schon der kleinste Fehler in der Nachspielzeit kann fatale Folgen haben.“Was nach Standardfloskeln klingt, haben die Kieler schon selbst am eigenen Leib erfahren – mit positiven wie auch negativen Konsequenzen. „Es ist gut zu wissen, dass wir auch Rückstände drehen können. Wir bewahren die Ruhe, das ist eine ganz wichtige Qualität“, so Drexler zum Thema „Nackenschläge“. Die Eingespieltheit des Teams sei dabei ein großes Plus: „Wir kennen die Laufwege des anderen genau. Wissen um den Plan des Kollegen.“

Drexler trifft auf die eigene Vergangenheit

Das Duell mit den Fürthern ist für Drexler auch „ein Stück weit Vergangenheit. Das war meine erste Zweitliga-Station“. Immerhin eine Spielzeit trug der Top-Scorer der Vorsaison das Greuther-Trikot. Das Ziel für den Sonntag ist derweil unmissverständlich: Heimsieg! Am Donnerstag mischte Drexler erstmals seit Auftreten seiner muskulären Probleme im rechten Oberschenkel am Sonnabend wieder im Mannschaftstraining mit. Die zweite gute Nachricht nach Rafael Czichos.

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