13. Juli 2018 / 09:18 Uhr

Holstein Kiel ist die richtige Adresse für Hauke Wahls Karriereweg

Holstein Kiel ist die richtige Adresse für Hauke Wahls Karriereweg

Andreas Geidel
Mit dem Boot auf der Förde (v.li.): Hauke Wahl, Kenneth Kronholm und Janni Serra tragen das neue Holstein-Trikot schon mal Probe.
Mit dem Boot auf der Förde (v.li.): Hauke Wahl, Kenneth Kronholm und Janni Serra tragen das neue Holstein-Trikot schon mal Probe. © Uwe Paesler
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Ausrüster Puma präsentiert die neuen Trikots der Störche – Dem Heimkehrer  gefällt der Retro-Look.

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Kaiserwetter, tropische Temperaturen und ein maritimes Ambiente mit Palmen wie im Urlaubsparadies: Für den Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel schien am Donnerstagmittag die Sonne – und dies aus doppeltem Grund. Denn Ausrüster Puma präsentierte in der „Seebar“ in Kiel-Düsternbrook direkt an der Förde die neuen Heimtrikots der Störche.

Der Sportartikel-Hersteller aus Herzogenaurach hat in diesem Spieljahr erstmals ein ausschließlich auf die KSV Holstein zugeschnittenes Shirt entworfen. Mit einem dunkleren Blau als in der Firmen-Farbpalette üblich, mit einem Rundkragen und einer Knopfleiste. Der elegante Retro-Look sei angelehnt an die Spielkleidung der Saison 1977/78, als die Kieler ebenfalls mit Kragen erstmals den Aufstieg in die Zweite Bundesliga feiern durften, erklärte Puma-Vertreter Alexander Hill. Der hatte –passend zu der von einer großen Medienschar beobachteten Gesamtinszenierung – mit einem Motor-Schlauchboot den Wasserweg vom Kieler Yacht-Club zur Anlegestelle der ausgewählten Location gewählt.

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Freuen durften sich dazu die Regionalliga-Fußballerinnen unter dem Dach der Störche. Auch sie laufen künftig in den neuen Trikots auf. „Wir haben dazu gelernt und statten natürlich auch die Holstein Women entsprechend aus“, sagte KSV-Präsident Steffen Schneekloth mit Blick auf die internen Querelen um den angedachten Vereinsausschluss der Frauen im vergangenen Mai mit einer Prise Selbstironie. Passend dazu präsentierte die KSV am Nachmittag einen neuen Hauptsponsor für die Holstein Women (ein Abfall- und Entsorgungsunternehmen). Ein wichtiger Schritt hin zur vom Verein geforderten wirtschaftlichen Eigenständigkeit der Frauenabteilung.

Im Fokus standen aber zunächst einmal die neuen Hemden. Neu-Storch Hauke Wahl war sehr angetan von der Arbeits-Kollektion.„Das sieht richtig, richtig cool aus und ist mal was anderes mit dem Kragen“, so der 24-Jährige, der am Mittwoch einen Dreijahresvertrag in Kiel unterschrieben hatte.

Schon längere Zeit hatte sich der Innenverteidiger mit dem Gedanken getragen, seinem Ex-Verein FC Ingolstadt bereits vor Ablauf seines bis zum 30. Juni 2019 befristeten Engagements den Rücken zu kehren. Dabei zählte Wahl in der vergangenen Saison bis zum 21. Spieltag zum unumstrittenen Stammpersonal der Schanzer. Dann allerdings kam es für ihn zu einer sportlichen Zäsur in Ingolstadt. Wahl rückte wider Willen ins zweite Glied. „Die Hinrunde war für mich super gelaufen mit drei Toren, die Rückrunde war dann eher bescheiden“, so Wahl.

Über die Gründe kann er auch im Rückblick nur spekulieren. „Ich kann keinen genauen Grund nennen. Ich hatte plötzlich den Eindruck, dass Trainer Stefan Leitl kein Vertrauen mehr in mich hatte.“ Nach einem fruchtbaren Gespräch mit Störche-ChefcoachTim Walter sei der Entschluss gereift, zur KSV Holstein, für die er bereits von Januar 2012 bis 24. August 2015 mit dem Höhepunkt des Relegations-Dramas am 2. Juni 2015 in München gespielt hatte, zurückzukehren. Am vergangenen Sonntag reiste er mit den FCI-Profis ins Trainingslager nach Reischach (Südtirol). Im Gepäck, so Wahl, sei die Hoffnung gewesen, dass sich die Klubs schnell einigen mögen.Das passierte am Dienstagabend.

Holstein sei für ihn die richtige Adresse auf seinem Karriereweg, er habe auch mit keinem anderen Verein gesprochen, erklärt der 1,89 Metergroße Abwehrspieler. „Der Klub hat sich enorm weiter entwickelt.Und ich finde hier die Anerkennung, die ich woanders in dem Maße nicht bekommen habe.“ Walter adelte sein neues Deckungs-Ass mit den Worten: „Hauke ist gut im Spielaufbau, relativ schnell und stark im Kopfball – genau das, was wir uns für unsere Mannschaft gewünscht hatten.“

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