IMG_Holstein_Kiel__2__1_1_8U1215BC KSV-Coach Markus Anfang spricht Klartext. © Paesler
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Holstein Kiel ist heiß auf ersten Zweitliga-Sieg

Klarheit nach Mini-Urlaub: Keiner steht über dem Team-Erfolg - Drexler hat Muskelprobleme

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Und wieder gilt die Sepp-Herberger-Weisheit: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Der 2:1-Erfolg in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals ist (erfreuliche) Geschichte, jetzt müssen die Fußballprofis von Holstein Kiel den Fokus auf das zweite Heimspiel der noch jungen Zweitliga-Saison am Sonntag (13.30 Uhr) gegen die SpVgg. Greuther Fürth richten. Denn die Punkterunde hat, wie Spielmacher Dominick Drexler bereits direkt nach dem Pokal-Triumph betonte, „absolute Priorität“.

Holstein Profis hatten zweieinhalb Tage frei

Auch im zeitlichen Ablauf hatte KSV-Coach Markus Anfang schon am Freitagabend ganz bewusst einen Schnitt gemacht und seinen müden Helden – nach dem Auslaufen am Sonnabend – für zweieinhalb Tage frei gegeben. Erst heute um 15 Uhr erwartet der 43-Jährige seine Männer zum ersten Training vor dem Kräftemessen mit den Mittelfranken. „Wenn sich die Gelegenheit ergibt wie jetzt mit einer langen Woche zwischen zwei Spielen, dann sollen die Jungs auch mal mental und körperlich runterkommen können“, begründete Anfang den Mini-Urlaub.Gleichwohl durften die Störche nicht ausschließlich auf der faulen Haut liegen.

Drexler hat Oberschenkelprobleme

fk_201708112213_9444 Dominic Drexler kämpft mit Oberschenkelproblemen. © Agentur 54°

Jeder gesunde Spieler erhielt einen Laufplan, den er entweder individuell oder am Montag gemeinsam mit Athletik-Coach Timm Sörensen im Projensdorfer Leistungszentrum abarbeiten konnte. Von diesem Programm ausgenommen waren Drexler (Oberschenkelprobleme) sowie Arne Sicker, der immer noch an den Folgen des Pfeifferschen Drüsenfiebers laboriert, und Luca Dürholtz, der nach seiner Erkältung mit Fahrradfahren begonnen hat.Der dritte Spieltag hat natürlich noch keine richtungsweisende Bedeutung, doch beide Teams wollen immerhin den ersten Saisonsieg schaffen. „Wir befinden uns in einem Prozess. Aus der Sandhausen-Partie haben wir viel gelernt. Bei Union Berlin spielten wir richtig gut, wurden aber für unsere Defensiv-Fehler bestraft. Und der Pokalsieg gibt uns natürlich Rückenwind“, begründete Anfang, warum Stimmung und Zuversicht unter den Störchen besser sein dürften als beim Ex-Bundesligisten aus Fürth, wo nach zwei Niederlagen in zwei Punktspielen wohl zumindest ein kleines Bäumchen brennt.

David Kinsombi und Sebastian Heidinger die Gewinner des Pokal-Coups

Großen Anteil am Pokal-Coup hatten in ihren Startelf-Debüts David Kinsombi im defensiven Mittelfeld und Sebastian Heidinger als Rechtsverteidiger. Die beiden Neuzugänge könnten sich mit ihren starken Leistungen nach „altem“ Fußball-Vokabular „festgespielt“ haben. Doch so denkt und handelt der Coach nicht. „Wir haben keine Startformation schlechthin, sondern können variieren. Das ist unsere Stärke.“ Priorität hat, um Drexlers Wortwahl erneut aufzugreifen, immer der Team-Erfolg. Natürlich dürften Spieler, die nicht oder nur kurz zum Einsatz kommen, „auch mal sauer auf den Trainer sein. Emotionen müssen sein“, bekräftige Anfang. Die Freiheit der Gefühle ende allerdings, sobald sich jemand über die Mannschaft stelle. „Denn dann kann er uns nicht helfen.“ Gelassen gesprochene Worte, die jedoch an Klarheit nichts zu wünschen übrig lassen.

Derweil scheinen die Ursachen für die defekte Tribüne gefunden.

Fussball 2. Bundesliga Region/Kiel Holstein Kiel (Herren)

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