23. September 2017 / 17:11 Uhr

Holstein Kiel: Kronholm wird zum Matchwinner

Holstein Kiel: Kronholm wird zum Matchwinner

Thomas Pfeiffer
20170922 Matchwinner in Duisburg war Kiels Keeper Kenneth Kronholm
In Duisburg kaum zu bezwingen: Kiels Matchwinner Torwart Kenneth Kronholm © Agentur 54°
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Der Keeper der Kieler Störche zeigte in Duisburg eine herausragende Leistung

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Der Begriff Matchwinner wird im Mannschaftssport bisweilen zu Unrecht benutzt, weil am Ende schließlich das gesamte Team gewinnt. Doch beim 3:1 (1:0)-Erfolg des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel am Freitagabend beim Mitaufsteiger MSV Duisburg hatte sich einer diesen Titel redlich verdient: Störche-Torhüter Kenneth Kronholm.

Als nach der 1:0-Halbzeitführung durch Kingsley Schindler (9.), die viel höher hätte ausfallen müssen, die Zebras massiv auf den Ausgleich drängten, hielt der 31-Jährige mit vier Großtaten zwischen der 53. und der 77. Minute seinen Kasten sauber und legte damit die Basis für den Auswärtssieg zum Abschluss der Englischen Woche. Dominick Drexler (74., 88./Foulelfmeter) machte den „Dreier“ für die Störche schließlich perfekt, das Anschlusstor durch Lukas Fröde (90.+2) war nur noch für die Statistik von Belang. Damit holte die KSV in den drei Partien innerhalb von acht Tagen sechs Punkte mit einem Torverhältnis von 6:2.

Der Held des Abends spielte seinen Anteil am Erfolg tief im Westen herunter. „Das tut halt gut, wenn die genau so schießen wie ich fliege“, frozzelte Kronholm. Zu bescheiden, denn die meisten der 13.578 Zuschauer hatten die Schüsse von Kingsley Onuegbu, Ahmet Engin, Kevin Wolze und Moritz Stoppelkamp schon im Tornetz zappeln sehen, ehe der Kieler Keeper seine ganze Klasse auspackte. Doch der in Fort Belvoir/Virginia geborenen Deutsch-Amerikaner stellte lieber die Verdienste seiner Vorderleute in den Vordergrund. „Wir haben einfach wieder ein gutes Auswärtsspiel abgeliefert mit allen Tugenden, die dazugehören: kämpfen und gut zusammenarbeiten“, erläuterte Kronholm. „Es ist einfach geil, wenn man Freitagabend auswärts gewinnt, und das auch noch zum Abschluss einer Englischen Woche.“ Zwar fand auch er, dass Holstein diese Partie „früher hätte entscheiden müssen“, doch insgesamt gebe es „nichts zu meckern“ und das Team müsse „genau so weitermachen“. Klar, denn nach dem Sieg in Duisburg standen die Störche schon zum zweiten Mal an der Tabellenspitze, wenn auch diesmal nur für einen Tag. An dem glanzvollen Eindruck, den Holstein Kiel bislang in der noch jungen Saison macht, ändert das freilich nichts.

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