heidenheim Nicht das erste Duell beider Teams. Holsteins Tim Siedschlag im Laufduell mit Heidenheims Philip Heise, der mittlerweile für Dynamo Dresden spielt. © Peasler
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Holstein Kiel muss in Heidenheim bestehen

Die Statistik spricht gegen die Störche - Dominick Drexler ist ins Training zurückgekehrt

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Hat die zurückliegende Länderspiel-Pause den Rhythmus des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel (19 Punkte) nach zuletzt sechs Siegen in sieben Partien gestört? Die Antwort gibt es am Sonntag, wenn der Tabellenzweite ab 13.30 Uhr beim 1. FC Heidenheim (acht Zähler) gastiert. Ralf Becker, Geschäftsführer Sport der Störche, sagt: „Diese Pause hat dem einen oder anderen Spieler gut getan, um sich körperlich und mental zu erholen. Wir brauchen aber eine Top-Einstellung und eine Top-Leistung, wenn wir aus Heidenheim etwas mitnehmen wollen.“

Zwar rangieren die Schwaben um Kapitän Marc Schnatterer entgegen der eigenen Erwartungen zurzeit nur auf Relegationsrang 16. Für Becker, selbst gebürtiger Schwabe, besitzt der Tabellenstand nach neun Spieltagen indes nur geringe Aussagekraft. Der 1. FC Heidenheim ist nach Ansicht des 47-Jährigen eher ein Beispiel, an dem sich die Störche orientieren können: „Die haben über Jahre einen guten Job gemacht, haben sich Stück für Stück in der Zweiten Liga etabliert und spielen dort schon ihre vierte Saison.“

Die Statistik spricht sogar gegen die Nordlichter. Auf Drittliga-Ebene kassierten die Kieler 2010 und 2014 in der heutigen Voith-Arena jeweils 0:3-Niederlagen. Auf der Gegenseite waren die Störche auswärts bislang kaum zu stoppen. Elf Tore in den ersten vier Gastspielen einer Saison waren noch nie zuvor in der Geschichte des Bundesliga-Unterhauses einem Aufsteiger gelungen. Zudem haben die Kieler laut „Kicker“-Statistik nicht nur die meisten Tore erzielt (21), sondern sich auch die meisten Möglichkeiten erarbeitet (83). Heidenheim hingegen ließ ligaweit die meisten gegnerischen Chancen zu (63).

Holsteins Zweitliga-Top-Scorer Dominick Drexler trainierte am Donnerstag nach einem grippalen Infekt zu Wochenbeginn wieder mit der Mannschaft. Die wird am Freitag dem Ex-Dortmunder Atakan Karazor das für diese Fälle obligatorische Ständchen servieren. Der Mittelfeldspieler feiert seinen 21. Geburtstag.

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