dc5a-6uv2ayo7mdgvki7ea6v_original Noch ist es das "alte" Holstein-Stadion. © Dahl
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Holstein Kiel: Nach der Party ist vor dem Umbau

Holsteinstadion wird ab Montag auf Zweitliga-Niveau getrimmt – Entscheidung über neue Tribüne noch nicht gefallen

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Der Rausch der Mega-Aufstiegs-Party ist verflogen, doch die Folgen des Frühjahrsmärchens beginnen erst. Spieler und Trainer des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel bereiten sich auf das SHFV-Lotto-Pokalfinale am Donnnerstag (17 Uhr/Holsteinstadion) gegen den Regionalliga-Absteiger SV Eichede vor und fahren nach dem letzten Kraftakt dieses grandiosen Spieljahres in den Urlaub. Auf Ralf Becker, als Geschäftsführer Sport für die Kaderplanung verantwortlich, und den kaufmännischen Geschäftsführer der Störche, Wolfgang Schwenke, indes wartet jede Menge Arbeit in den kommenden Wochen. Bereits am Montag starten laut Schwenke die ersten Umbauarbeiten am Holsteinstadion. Unabdingbar für die Lizenzerteilung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) sind Modernisierung und Vergrößerung der Umkleidekabinen, die Erhöhung der Anzahl an Presseplätzen sowie die TV-gerechte Umstrukturierung der Mixed-Zone unter der Haupttribüne. Das Flutlicht muss künftig mit 1200 statt bisher 800 Lux leuchten. Auch die in Modulbauweise errichteten Ränge auf der Westtribüne und der Gegengeraden werden, so Schwenke, um 2700 bis 2800 Plätze (davon rund 400 Sitzplätze) aufgestockt.Der größte Brocken auf dem Weg zu der von der DFL binnen einer Übergangsfrist von einem Jahr geforderten Kapazität von 15000 Zuschauern, die Gästekurve mit den Blöcken M und O, bleibt zunächst unberührt. Die politischen Vertreter von Stadt und Land hatten den Störchen in den vergangenen Tagen den Willen zur finanziellen Unterstützung signalisiert, unterschrieben allerdings ist offiziell noch nichts.

Stellvertretend hatte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer im Rahmen der Feierlichkeiten am Sonnabendabend die positiven Folgen des Holstein-Aufstiegs mit Blick auf das Image der Stadt sowie die Verlockung steigender Umsätze für Taxi-Unternehmen, Hotelbetriebe und Restaurants durch den deutlich höheren Andrang auswärtiger Fans beschrieben.Schwenke wiederholte derweil den Plan B für den Fall des Scheiterns des Zusammenwirkens von Verein und Politik in Sachen Tribünen-Neubau: „Ich habe Kontakt zu St. Paulis kaufmännischen Geschäftsleiter Andreas Rettig aufgenommen. Er hat seine Bereitschaft signalisiert, uns im Notfall mit dem Millerntor als von dem von der DFL geforderten Ausweichstadion zu helfen.“Zumindest bei der Planung der XXL-Fete am Sonnabend habe die Zusammenarbeit mit der Stadt, so Schwenke, „überragend funktioniert. Erst am Tag vor unserem vorletzten Saisonspiel in Großaspach am 12. Mai habe ich erste Gespräche bezüglich einer möglichen Aufstiegsfeier mit Vertretern der Stadt geführt. Und ich habe überall offene Türen eingerannt. Ein Riesendank an die Stadt und
unsere Partner im Klub. Mit dieser Party und dem fantastischen Abschlussfeuerwerk und der Lasershow haben wir Maßstäbe gesetzt“.Eine Schallmauer könnte auch in Sachen Dauerkartenverkauf für die kommende Serie im Bundesliga-Unterhaus durchbrochen werden. Nach dem Relegationsdrama vom 2. Juni 2015 seien 2200 Jahrestickets verkauft worden, so Schwenke im Rückblick: „Diese Marke sollten wir leicht knacken. Wir haben schon jetzt extrem viele Anfragen.“ Der Verkauf der heißen Karten-Ware startet laut Schwenke voraussichtlich Ende Juni. Bisherige Dauerkarten-Inhaber und Vereinsmitglieder haben ein Vorkaufsrecht. Vielleicht auch deshalb hat Schwenke eine Besonderheit mit Freude zur Kenntnis genommen: „Die Zahl der passiven Mitglieder ist in den vergangenen Tagen sprunghaft angestiegen.“

Region/Kiel Holstein Kiel (Herren)

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