04. März 2017 / 18:51 Uhr

Holstein Kiel: Schindler, der King

Holstein Kiel: Schindler, der King

Andreas Geidel
Kingsley Schindler trifft für Holstein Kiel zwei Mal.
Kingsley Schindler jubelt nach dem Treffer gegen Paderborn © Imago
Anzeige

Holstein Kiels Flügelflitzer, Kingsley Schindler, bleibt nach Doppelpack gegen Paderborn geerdet

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Er war neben Torwart Kenneth Kronholm der gefeierte Mann beim Fußball-Drittligisten Holstein Kiel: Kingsley Schindler, pfeilschneller Flügel der Störche und am Sonnabend Doppelpack-Schütze (16. 50.) beim hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen den SC Paderborn.

Schwer seien seine Mitstreiter und er in die Partie gegen den auf einen Abstiegsplatz gerutschten Zweitliga-Absteiger gekommen, sagte der 23-Jährige nach dem Abpfiff mit einer erstaunlichen Ruhe. Folgerichtig auch früh in der siebten Minute in Rückstand geraten. Doch anders als beim jüngsten 0:1 in Zwickau zeigten die Kieler diesmal die passende Reaktion. „Wir haben Tore geschossen – und zwar zum richtigen Zeitpunkt“, lautete Schindlers Antwort auf die Frage, wo denn der Unterschied zwischen den beiden Spielen gelegen habe.

Bei seinem ersten Treffer profitierte Schindler von einem Zuckerpass in die Tiefe, gespielt von Dominick Drexler. „Diese Laufwege haben wir im Training einstudiert. Ich habe auf den Pass gewartet“, berichtete der in Hamburg geborene Ex-Hoffenheimer. Die Erklärung für den finalen „Tunnel“ gegen Paderborns Keeper Lukas Kruse klang einleuchtend simpel und zeugte zugleich von einer gehörigen Portion Abgeklärtheit im Abschluss: „Der Torwart hatte die Beine geöffnet.“

Zur Galerie
Stimmen zum Spiel #KSVPAD

Größeren Problemen sah sich Schindler beim zweiten Tor gegenüber:  „Plötzlich stand ich fünf Meter vor dem Ziel komplett frei. Ich habe kurz überlegt: Sollst du den Ball draufhämmern oder einschieben? Das war fast ein bisschen zu viel Zeit. Ich habe mich für die sicherer Variante entschieden – zum Glück!“

Schindlers Dank galt aber letztlich Kenneth Kronholm für dessen Weltklasse-Reaktion beim Foulelfmeter von Christian Strohdiek (61.). „Den Titel Matchwinner teile ich gerne mit Kenny“, lachte Holsteins Erfolgsgarant. Der hatte an diesem Nachmittag seinem Spitznamen alle Ehre gemacht: Schindler war tatsächlich der „King“.

Pressekonferenz #KSVPAD
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Kiel
Sport aus aller Welt