lenz Kurioses Holstein-Tor am 14. März dieses Jahres gegen Duisburg: Christopher Lenz (nicht im Bild) verwandelt einen Eckball direkt an allen verdutzten Spielern vorbei zum 2:0-Endstand. Auch Dominik Schmidt (vorn li.) und Niklas Hoheneder sind überrascht. © Paar
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Holstein Kiel:Trilogie-Trend zur Stabilität?

Zum Abschluss der Englischen Woche wollen die Störche vor allem defensiv sicher stehen

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Der Trainer hatte schon so eine Vorahnung. „Wie stabil bleiben wir in der Englischen Woche?“, fragte Markus Anfang nach dem fulminanten 3:0-Auswärtssieg des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel am vergangenen Freitag beim FC Erzgebirge Aue. Antwort: nicht stabil genug für einen FC St. Pauli, der am Dienstag beim 0:1 mit hoher Effizienz vor dem Tor und einer sicheren Abwehr drei Punkte aus dem Holstein-Stadion entführte. Im letzten Teil der Spiele-Trilogie heute (18.30 Uhr, live auf Sky) beim Mitaufsteiger MSV Duisburg wird sich zeigen, wohin der Trend der Störche geht – oder ob nach einem Remis die Acht-Tage-Bilanz ausgeglichen bleibt.

Trotz ihres erschreckenden Verlaufs dürften die Zuschauer-Ausschreitungen vor dem Anpfiff am Dienstag die Konzentration der 22 Profis nicht entscheidend gestört haben, denn die Kiezkicker agierten clever und die Gastgeber leidenschaftlich, wenn auch bisweilen glücklos und spielerisch nicht so überzeugend wie in Aue. „Im Grunde haben wir das Spiel von Anfang bis Ende kontrolliert“, stellte Anfang fest. „Aber St. Pauli stand mit viel Aggressivität hinten drin und hat radikal versucht, unser Spiel zu unterbinden.“ Den Ausschlag habe dann eine „Fehlerkette“ in der Abwehr vor dem 0:1 gegeben. Aus dieser Niederlage müsse man jetzt die „Lehren ziehen“.

​Niklas Hoheneder und Tom Weilandt Kandidaten für die Startelf

Eine der Konsequenzen formulierte Spielmacher Dominick Drexler konkret. „Wir dürfen in dieser Liga nicht in Rückstand geraten. Wenn der Gegner sich dann hinten reinstellt, wird’s schwer. Wir müssen alles investieren, um die Null zu halten“ sagte der 27-Jährige, der am Dienstag einen Schlag in die Wade erhalten hatte, bei den Zebras aber wohl auflaufen wird. Fraglich sind hingegen noch die Einsätze von Innenverteidiger Dominik Schmidt und Flügelflitzer Steven Lewerenz, die beide Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur haben. Zwar absolvierten sie am Donnerstag das Mannschaftstraining, doch erst heute wird die Entscheidung über die nötige Fitness fallen. Als Ersatz könnten Niklas Hoheneder und Tom Weilandt in Frage kommen.

Johannes van den Bergh steht vor dem Debüt

Den Gelb-Rot-gesperrten Rechtsverteidiger Patrick Herrmann wird voraussichtlich Sebastian Heidinger ersetzen. Auf der linken Abwehrseite könnte Johannes van den Bergh, der am 1. September als Ersatz für den verletzten Verteidiger Christopher Lenz an die Förde kam, sein Debüt geben. Der 30-jährige Routinier (86 Bundesliga- und 109 Zweitliga-Spiele) kann jene Erfahrung einbringen, die vielen Holstein-Spielern in dieser Klasse noch fehlt. „Wir müssen die neuen Strukturen erst erleben und dann daraus lernen. Aber als Neuling haben wir uns bislang gut präsentiert“, erläuterte Anfang und betonte, dass mit der Niederlage im Nordderby „nichts Dramatisches passiert“ sei.

Vor dem Duell zweier Aufsteiger hält der 43-Jährige im Übrigen gar nichts davon, Vergleiche mit den beiden Begegnungen in der vergangenen Drittliga-Saison anzustellen. „Die Voraussetzungen sind jetzt ganz anders.“ Nach dem 0:0 in Duisburg ist besonders der 2:0-Heimsieg im Rückspiel am 14. März gegen den damaligen Tabellenführer noch in angenehmer Erinnerung – die vielleicht als kleiner Stabilitätsanker dienen könnte.

Und das bieten wir Ihnen heute vom Auswärtsspiel der Störche beim MSV Duisburg: Impressionen rund um die Partie in Wort und Bild vor und nach dem Spiel. Dazu die visualisierte Einzelkritik und Stimmen zur Partie. Alles zu sehen bei www.sportbuzzer.de/kiel. Wie läuft das Spiel, wer hat das Tor geschossen, wer die Gelbe Karte kassiert? Antworten bietet der Liveticker unter www.kn-online.de/holsteinliveticker.

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