31. August 2018 / 08:40 Uhr

Holstein Kiel: Uffe Bech auf dem Sprung zu den Störchen

Holstein Kiel: Uffe Bech auf dem Sprung zu den Störchen

Redaktion Sportbuzzer
Hannover 96 zahlte 2015 zwei Millionen Euro Ablöse für Uffe Bech.
Hannover 96 zahlte 2015 zwei Millionen Euro Ablöse für Uffe Bech. © imago/Zink
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Kurz vor Schließung des Transferfensters wird Holstein Kiel offenbar noch  einmal tätig. Von Hannover 96 soll Flügelstürmer  Uffe Bech zu den Störchen stoßen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

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Sportdirektor Fabian Wohlgemuth äußert sich auf Nachfrage vorsichtig: „Der Spieler besitzt einen Erstliga-Kontrakt. Sollte er wechseln – unabhängig davon, wohin–, muss der Vertrag aufgelöst werden.“ Der „Bild“ zufolge haben die Verantwortlichen bei Hannover 96 genau das vor und sind gewillt, Bech, dessen Vertrag an der Leine bis Juni 2019 datiert ist, eine Abfindung zu zahlen. Damit wäre der Weg nach Kiel frei.

Am Mittwoch hatte Bech, zuletzt in der Regionalliga-Mannschaft der Niedersachsen eingesetzt und dort mit fünf Toren in fünf Spielen durchaus erfolgreich, schon nicht mehr zum Kader der U23 von Hannover 96 gegen Lupo Martini Wolfsburg (1:0) gehört. „Uffe ist mit Vereinen im Gespräch und hat deswegen nicht gespielt“, bestätigte Reserve-Coach Christoph Dabrowski. Sollte es nun wie erwartet zur Trennung zwischen Bech und Hannover 96 kommen, wird es eine mit Nachgeschmack sein. Der Berater des Dänen, Ivan Marko Benes, und 96-Manager Horst Heldt liegen aktuell im Clinch. Benes hatte dänischen Medien gegenüber Hannover-Trainer André Breitenreiter und dessen Umgang mit dem ausgebooteten Bech kritisiert.

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Heldt stellte sich am Donnerstag prompt vor seinen Coach und erklärte auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Heimspiels gegen Borussia Dortmund: „Wir hatten gestern noch einen guten Termin miteinander, deshalb kann ich das auch nicht so ganz nachvollziehen. Es ist miteinander besprochen worden, dass es für alle Seiten sinnvoll ist, sich zu trennen.“ Das Kapitel Hannover 96 ist für Uffe Bech damit nach drei Jahren wohl beendet.

Der viermalige Nationalspieler Dänemarks war 2015 vom FC Nordsjaelland für zwei Millionen Euro Ablöse an die Leine gewechselt, konnte sich aber nie wirklich durchsetzen. Mehrere Muskelverletzungen sowie ein Außenmeniskusriss im rechten Knie setzten den 1,70 Meter kleinen Offensivmann immer wieder außer Gefecht. In 18 Spielen in der Ersten und Zweiten Liga kam Bech auf zwei Treffer und drei Torvorlagen. Zur Rückserie der Vorsaison ließ er sich in die Zweite Liga zur SpVgg GreutherFürth verleihen, kam aber nicht über zwei Einsätze hinaus. Nun alsowohl der erneute Schritt ins Unterhaus –zur KSV, die damit ihre Aktivitäten abgeschlossen haben dürfte. Heute um 18 Uhr schließt das Transferfenster bis zur Winterpause.

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Uffe Bech wäre der 14. Neuzugang für Holstein Kiel, das sich nach dem personellen Aderlass in Form der prominenten Abgänge um Dominick Drexler, Marvin Ducksch, Rafael Czichos und Co. vor der laufenden Saison neu aufstellen musste. Nicht mehr Teil der Mannschaft war nach seinem Vertragsende im Juni auch Sebastian Heidinger. Der Rechtsverteidiger, seitdem ohne Verein, hat nun aber einen neuen Arbeitgeber gefunden. Heidinger wechselt in die Regionalliga Nordost und schließt sich dem FSV Wacker Nordhausen an. Bei den Thüringern erhält der 32-Jährige einen Einjahresvertrag und trifft auf einen Ex-Kieler: Der bei den Störchen ausgebildete Marcell Sobotta (21) kickt nach fünfJahren in Hamburg beim FC St. Pauli seit diesem Sommer im ebenfalls bei den Südharzern.

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