Foto: Sein Auswärtstreffer reichte Holstein Kiel nicht: Kingsley Schindler. Sein Auswärtstreffer reichte Holstein Kiel nicht: Kingsley Schindler. © Uwe Paesler
Foto: Sein Auswärtstreffer reichte Holstein Kiel nicht: Kingsley Schindler.

Holstein-Motto: Und wieder nichts

Kieler Störche bleiben sich mit 1:2-Niederlage beim VfL Osnabrück treu

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Nächste Auswärts-Enttäuschung beim Fußball-Drittligisten Holstein Kiel: Die verdiente 1:2 (0:2)-Niederlage beim VfL Osnabrück am Freitagabend bedeutet noch nicht das Ende aller Aufstiegsträume. Doch der Ausbau der miserablen Auswärtsbilanz der Störche lässt die Hoffnungen auf ein Minimum  schwinden.

Wriedt (16.) und Jules Reimerink (37.) schossen die Lila-Weißen vor 8400 Zuschauern an der Bremer Brücke schon vor der Pause entscheidend in Front. Eine gerechte Führung, denn die Gastgeber agierten aggressiver im Zweikampf, waren wacher und beherzter in vielen Situationen. Auf Kieler Seite wurden die gesperrten Dominic Peitz und Rafael Czichos schmerzlich vermisst. Die von KSV-Cheftrainer Markus Anfang gewählte Achse Dominik Schmidt, Niklas Hoheneder und Alexander Bieler geriet in Durchgang eins im Defensivzentrum mehrfach ins Schwimmen. Vor allem Bieler als "Sechser" wirkte komplett überfordert. „Ich  bin nicht so gut ins Spiel gekommen. Heute wäre Niklas Hoheneder auf dieser Position die bessere Wahl gewesen“, sagte der Ex-Sandhausener selbstkritisch nach dem Schlusspfiff.

Holstein wachte zu spät auf

Holstein-Leihstürmer Marvin Ducksch hätte seine Farben bei seiner Startelf-Premiere schon nach 100 Sekunden in Führung bringen müssen. Doch er verfehlte das Ziel und blieb in der
Folge extrem blass. Wie das gesamte Störche-Team in der ersten Halbzeit. Erst nach dem Wechsel hatten die Nordlichter das richtige Gespür. Sie drängten die Osnabrücker mit einem hohen Ballbesitz-Plus in deren Hälfte. Doch mehr als die Schusschance von Dominick Drexler (52.) sprang bei den Bemühungen nicht heraus. Erst als Kingsley Schindler (74.) nach Konter auf 1:2 verkürzen konnte, kam noch einmal Hoffnung im Lager der rund 300 Schlachtenbummler von der Förde auf. Und fast hätten die Last-Minute-Joker Ilir Azemi und Mathias Fetsch im Duett zwei Minuten vor dem Ende noch den Ball über die Linie gedrückt. Doch der VfL-Abwehrverbund bereinigte die Situation und durfte wenig später jubeln.

„Die Art und Weise, wie dieses Ergebnis entstanden ist, enttäuscht uns. Wir wussten, was auf uns zukommt, waren vorbereitet. Doch Osnabrück hat uns mit seiner Zweikampfüberlegenheit in der ersten Halbzeit entscheidend den Schneid abgekauft. Das ist das Einzige, was du als Trainer nicht beeinflussen kannst“, konstatierte KSV-Coach Anfang.

VfL Osnabrück – Holstein Kiel 2:1

Osnabrück: Gersbeck – Sangare, Appiah, Willers, Dercho – Schulz (55. Groß), Engel – Renneke (90. El Bouazzi), Reimerink (78. Hohnstedt) – Heider, Wriedt.

Holstein Kiel: Kronholm – Herrmann (87. Fetsch), Schmidt, Hoheneder, Lenz – Bieler – Schindler, Siedschlag (62. Dürholtz), Drexler, Lewerenz (84. Azemi) – Ducksch.

So benotet KN-Sportredakteur Andreas Geidel die Leistung der Holstein-Spieler.

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