KSV-Trainer Markus Anfang und KSV-Pressesprecherin Maren Schneider bei der Pressekonferenz am 06.12.2017 KSV-Trainer Markus Anfang und KSV-Pressesprecherin Maren Schneider bei der Pressekonferenz am 06.12.2017 © Tietgen
KSV-Trainer Markus Anfang und KSV-Pressesprecherin Maren Schneider bei der Pressekonferenz am 06.12.2017

Holstein Kiel: Anfang weicht Köln-Frage aus

KSV-Trainer äußerte sich am Mittwoch zu dem Gerücht, dass ihn der 1. FC Köln engagieren möchte.

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Hinrunden-Finale in der Zweiten Fußball-Bundesliga. Aufsteiger und Sensations-Tabellenführer Holstein Kiel kann am Freitag (18.30 Uhr) mit einem Sieg bei Eintracht Braunschweig den inoffiziellen Titel „Herbstmeister“ einfahren. Doch in den Mittelpunkt des Interesses rückte am Mittwoch bei der obligatorischen Pressekonferenz der Störche zunächst ein anderes Thema: Wie sieht die berufliche Zukunft von Cheftrainer Markus Anfang aus?

KSV-Trainer Markus Anfang zum Köln-Gerücht

Vier TV-Kameras und fünf Mikrofone waren auf den 43-Jährigen gerichtet. Der begrüßte – wie auch sonst üblich – jeden der Medienvertreter persönlich mit Handschlag, mühte sich danach aber vergeblich um das Abstrahlen von innerer Ruhe und Souveränität. Die am vergangenen Wochenende hochgekochten und mangels klaren Dementis hartnäckig weiter brodelnden Gerüchte, das Bundesliga-Schlusslicht 1.FC Köln buhle nach der Kündigung von Ex-Chefcoach Peter Stöger intensiv um Anfangs Dienste, sorgte am Mittwoch für ungewohnt angespannte Atmosphäre im Nest der Störche.

Nur eine Frage, darauf hatte Holstein-Pressesprecherin Maren Schneider vor Beginn des Treffens im großen Konferenzraum der KSV-Geschäftsstelle in Projensdorf hingewiesen, sei zum Thema Markus Anfang gestattet. Es wurden zwei, doch unmissverständlich Klarheit im Dickicht der Spekulationen gab es trotzdem nicht. „Ich habe hier meine Aufgabe bei Holstein Kiel. Es gibt noch einiges zu tun. Um alles andere kümmere ich mich nicht. Meine Aufgabe liegt zu 100 Prozent bei Holstein Kiel – und sonst nichts“, erklärte der gebürtige Kölner Anfang. Nähere Angaben, ob er seinen bis zum 30. Juni 2019 datierten Vertrag für Liga zwei zu erfüllen gedenke, zumindest aber bis zum Sommer die sportlichen Geschicke leite, machte der 43-Jährige nicht.

Auch der Journalisten-Einwand, die Spieler könnten durch die öffentlichen Diskussionen um seine Person in der Konzentration auf das Wesentliche gestört werden, brachte keine unmissverständliche Klarheit: „Dazu gibt es nichts mehr zu sagen“, so Anfang. Vize-Kapitän und Innenverteidiger Dominik Schmidt hatte zuvor in einem Videoclip mit dem KN-Sportbuzzer einen Einblick in die Gemütslage der Profis gewährt. In diesem Geschäft sei es nicht unüblich, so der 30-Jährige, dass gute Trainer von anderen Klubs weggeholt werden. Natürlich habe sich die Mannschaft mit diesem Thema beschäftigt: „Er ist der Macher, der Kopf der ganzen Bande. Geht der Trainer, wäre das für uns ein herber Verlust.“ Der Alltag eines Profis dürfe davon allerdings nicht beeinflusst werden.

Was in Braunschweig zu beweisen wäre. Denn für Anfang ist der Tabellenneunte mit der zweitbesten Defensive der Liga (18 Gegentore) nicht nur wegen des jüngsten 2:0-Erfolges in Ingolstadt am Montagabend „eine Mannschaft, die das Potenzial und die Qualität hat, oben in der Tabelle mitzuspielen“. Schon beim Kieler 2:1-Pokalsieg im August habe die Eintracht bewiesen, dass sie taktisch flexibel „zwischen drei bis vier Grundordnungen hin- und herswitcht“. Vor allem bei den Kontern der Löwen gelte höchste Alarmstufe.

Dass sein Team beim 2:2 im Gipfeltreffen gegen Düsseldorf am vergangenen Sonnabend einige Hochkaräter vor dem gegnerischen Gehäuse hatte liegen lassen, bringt Anfang derweil nicht aus der Ruhe: „Wir bemühen uns, guten Fußball zu spielen und kreieren fast in jedem Spiele viele Chancen. Natürlich dürfen die Spieler den Ball gerne ins Netz schießen. Aber wir sollten nicht zu laut jammern und immer daran denken, wo wir herkommen.“ Dass beispielsweise ein Top-Team wie Düsseldorf tief gegen Holstein stehe und auf Konter setze, sei fast eine Auszeichnung für die Störche. Den in der Tat besten Aufsteiger seit 1981.

Spiele zwischen Holstein Kiel und Eintracht Braunschweig

Das sind die nächsten Gegner für Holstein Kiel:

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