Czichos Rafael Czichos, der Abwehrchef der Störche, droht gegen den Chemnitzer FC auszufallen. © Paesler
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Holstein Kiel vor dem ersten „Endspiel“

Der Einsatz von Kapitän Rafael Czichos gegen Chemnitz ist noch fraglich

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Die Spannung steigt: Noch fünf Saisonspiele sind in der Dritten Fußball-Liga zu absolvieren, und vieles spricht dafür, dass die Entscheidungen über Auf- und Abstieg erst am letzten Spieltag (20. Mai) fallen könnten. Doch das erste „Endspiel“ im von Überraschungen geprägten Aufstiegsrennen findet schon am kommenden Wochenende statt. Denn wenn der Chemnitzer FC am Sonnabend (14 Uhr) bei Holstein Kiel verliert, „dann ist für uns alles vorbei“, gibt sich CFC-Coach Sven Köhler keinen Illusionen hin. Seiner Prognose nach bräuchte der Tabellenachte in den verbleibenden fünf Saisonspielen „eine Serie von mindestens drei Siegen“, um sich die Option Zweite Liga zu erhalten.

Für die KSV Holstein ist die Begegnung keineswegs ein Alles-oder-nichts-Spiel, denn die Störche stehen mit vier Punkten Vorsprung auf die Sachsen auf dem Relegationsplatz. Doch überflüssige Punkteverluste können sich die Kieler natürlich auch nicht erlauben. Mit welchem Personal sie am Sonnabend in das Heimspiel gehen, ist noch offen. Linksverteidiger Christopher Lenz klagt über Halsschmerzen und absolvierte am Donnerstag ebenso nur eine Laufeinheit wie Mittelfeldspieler Luca Dürholtz, der sich im Training am Mittwoch eine Bänderdehnung im linken Sprunggelenk zugezogen hatte. Auch der Einsatz von Kapitän Rafael Czichos ist fraglich. Den Abwehrchef plagen heftige Rückenschmerzen, die eine komplette Trainingspause zur Folge hatte. Der 26-Jährige beobachtete die Übungen seiner Kollegen in „zivil“ und erzählte, dass er mehrere Spritzen in den Rücken gesetzt bekommen hatte, um die Schmerzen unter Kontrolle zu bekommen. Definitiv ausfallen wird Nachwuchsmann Joel Gerezgiher, der sich eine Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel zugezogen hat.

Für Holsteins Chefcoach Markus Anfang ändert sich im Saison-Finish im Grundsatz nichts. „Auch wenn es wie eine Floskel klingt, aber wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel. Chemnitz unser Thema, wir können uns jetzt nicht mit der Landespokal-Halbfinale am Dienstag in Lübeck oder dem übernächsten Punktspiel in Regensburg befassen“, erläuterte der 42-Jährige. Der gebürtige Kölner hofft, dass sich sein Team gegen den CFC wieder stabiler präsentieren wird als beim glücklichen 1:1 in Erfurt am Ostersonnabend, als „viele fußballerische Aspekte nicht funktionierten. Vielleicht hatten die Jungs angesichts des zweiten Tabellenplatzes, den sie verteidigen wollten, eine zu hohe Erwartungshaltung an sich selbst“.

Doch nun steht gegen die Chemnitzer ein Heimspiel an, und in diesem soll ein kleines Jubiläum gefeiert werden: der zehnte Saisonsieg
im Holstein-Stadion.

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