Kenneth Kronholm hielt gegen Dresden überragend Kenneth Kronholm hielt gegen Dresden überragend © Paesler
Kenneth Kronholm hielt gegen Dresden überragend

Holstein Kiel: "Weltklasse" Kenneth Kronholm

„Heute hat Kenneth uns im Spiel gehalten“, lobte Markus Anfang seinen Torwart.

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Riesenjubel beim Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel, der Traum vom Bundesliga-Aufstieg lebt weiter! Und ein Akteur der Störche stand beim 4:0 (1:0)-Triumph bei Dynamo Dresden ganz besonders im Mittelpunkt, hatte an diesem sonnigen Nachmittag in Sachsen sogar den König des Kieler Effektivitäts-Wahnsinns (sechs Torschüsse, vier Treffer), Doppelpacker Marvin Ducksch, an Strahlkraft übertroffen: Torwart Kenneth Kronholm.

Der 32-Jährige hatte seine Farben schon in der vierten Minute vor einem Rückstand bewahrt, als einen von Kone getretenen Foulelfmeter parierte. Dann lenkte der gebürtige US-Boy eine von Mitspieler Christopher Lenze abgefälschte Kreuzer-Flanke im Stile eines Weltklasse-Keepers über die Latte (30.). Sekunden danach hielt er einen Duljevic-Schuss auf der Linie fest. Und sechs Minuten vor dem Abpfiff tauchte er katzengleich nach einem Tesrtoet-Kopfball ab.

„Heute hat Kenneth uns im Spiel gehalten“, lobte Markus Anfang seinen Torwart. In der Vorwoche hatte der Holstein-Cheftrainer Kronholm öffentlich getadelt, weil der beim 0:0 gegen Darmstadt sich in Sachen Spieleröffnung nicht an die Absprachen gehalten hatte. „Ich wollte Kenneth mit der Kritik nicht bloßstellen, aber Fehler müssen angesprochen werden“, so Anfang.

Vergessen, abgehakt – auch Kronholm selbst genoss nur noch diesen 14. April in Dresden. „Wir haben als Mannschaft zusammengehalten und als Team eine große kämpferische Leistung abgeliefert. Und wir haben auswärts mal wieder gewonnen – sogar ohne Gegentor. Das war wichtig“, sagte der Meister zwischen den Pfosten bescheiden, ergänzte aber: „So ein Spiel tut mir natürlich auch gut.“

Dynamo Dresden gegen Holstein Kiel

Mit Torwarttrainer Patrik Borger habe er, so Kronholm weiter, vor dem Spiel wie gewohnt die gegnerischen Standards analysiert. Dies sei auch ein Grund, warum er den Dynamo-Elfmeter entschärfen konnte. Weil Innenverteidiger Dominik Schmidt dem zum Nachschuss bereiten Kone die Kugel gnadenlos vom Fuß gegrätscht hatte, blieb dieser Strafstoß zahlenmäßig ohne Folgen für die Störche. Einen Kopfball von Testroet kratzte der 30-Jährige dann in 77. Minute von der eigenen Torlinie.

Drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit lag Schmidt dann plötzlich mit einer stark blutenden Kopfwunde auf dem Rasen. „Mein Freund Dominic Peitz hat mir mit dem Ellenbogen im eigenen Strafraum auf den Kopf gehauen. Einen schönen Menschen kann aber nichts entstellen“, flachste Schmidt nach der Partie mit einem dicken Verband um den Kopf.

Der Kieler Vize-Kapitän teilte seine Freude mit Kronholm: „Ich freue mich für Kenny, dass er so ein klasse Spiel abgeliefert hat. Der gehaltene Elfmeter hat uns Mut gemacht. Das war heute auch eine Ansage an die Konkurrenz.“

Auch Doppeltorschütze Ducksch blickte nach seinen Saisontreffer 15 und 16 voraus: „Jetzt haben wir noch ein paar schöne Spiele vor uns. Noch vier Spiele, um ganz Großes zu erreichen.“

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