21. August 2018 / 11:40 Uhr

Holsteins U17 geht bei Hertha BSC baden

Holsteins U17 geht bei Hertha BSC baden

Jürgen Schinke
„Herthas Sieg ist auch in der Höhe verdient“, musste U17-Chefcoach Michael Schwennicke zugeben. Seine Jungstörche verloren 5:0 bei der alten Dame in Berlin.
„Herthas Sieg ist auch in der Höhe verdient“, musste U17-Chefcoach Michael Schwennicke zugeben. Seine Jungstörche verloren 5:0 bei der alten Dame in Berlin. © Schinke
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B-Junioren-Bundesliga: Bei der 0:5-Pleite ging es den Jungstörchen bei flinken Berlinern zu schnell

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Für die Jungstörche geriet der Auswärtstrip in die Bundeshauptstadt zur harten Bauchlandung. Das als Titelanwärter gehandelte Team von Hertha BSC Berlin fügte Holsteins U17-Talenten beim lässigen 5:0-Triumph die erste schmerzvolle Enttäuschung der noch frischen Saison zu. Bereits zur Halbzeit konnte die Maxime aus Kieler Sicht nur noch Schadensbegrenzung lauten. Am dritten Spieltag der Staffel Nord/Nordost drohte zum Teil hilflos agierenden Nordlichtern nach 40 Minuten ein Debakel. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Hausherren einen komfortablen 4:0-Pausenstand vorgelegt. Allein der nur 1,66 Meter große Emincan Tekin avancierte binnen nicht einmal 20 Minuten zum Giganten – zwischen der 13. und 29. Minute markierte der schwer zu verteidigende Mittelstürmer einen lupenreinen Hattrick.

„Herthas Sieg ist auch in der Höhe verdient“, musste U17-Chefcoach Michael Schwennicke einer in Halbzeit eins total einseitig geführten Auseinandersetzung unverblümt einräumen, „wir wollten relativ mannorientiert agieren, die Umsetzung ist uns leider nicht wie erhofft gelungen. Oftmals fehlte uns gegen Berlins drei Spitzen individualtaktisch das richtige Timing.“ Gegenüber der 1:3-Heimschlappe gegen den Hamburger SV hatte Holstein die taktische Formation leicht umgestellt, Keeper Tim Hartlep gab seine Premiere im Kieler Kasten, Tjark Scheller rückte als zweiter Sechser und zusätzliche Absicherung neben Richard Arndt ins zentrale defensive Mittelfeld.

Holsteins Matchplan wurde an der Spree in einer Viertelstunde pulverisiert, die zu erwartenden Offensivwucht der Gastgeber vermochten Kapitän Serkan Yildirimer und Co. anfangs nur im Ansatz einzudämmen. So bissen die Jungs von Trainer Andreas „Zecke“ Neuendorf früh zu. Technisch eine Augenweide, bisweilen mit vielen Positionswechseln verquickt, zog Hertha ein druckvolles Offensivspektakel auf. Die „Zeckenbisse“ zeigten Wirkung, extrem ärgerlich allerdings das 0:1: ein unnötiges Dribbling eines Kielers im eigenen Strafraum mündete im Ballverlust, den kapitalen Bock bestrafte Florian Haxha eiskalt (9.). Einen verpufften Eckball Holsteins nutzte Hertha Minuten später zum Hochgeschwindigkeitskonter, Goalgetter Tekin schoss gnadenlos zum 2:0 ein (13.), tanzte anschließend durch die Kieler Abwehrreihen und legte furios zwei weitere Buden nach (22./29.). Weitaus gemächlicher verlief die zweiten Hälfte. Hier plätscherte die Begegnung auf Sparflamme dahin, da Hertha zwei Gänge zurückschaltete. So setzte Samardzic in der Nachspielzeit lediglich noch den 5:0-Schlusspunkt.

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