06. November 2018 / 10:54 Uhr

Holsteins U19 besiegt den JFV Nordwest im Regionalliga-Gipfel

Holsteins U19 besiegt den JFV Nordwest im Regionalliga-Gipfel

Jürgen Schinke
Gefahr vor dem Tor der Oldenburger U<EI>19 nach einem Freistoß: Der Kieler Tim Möller (vorne li.) gewinnt das Kopfballduell gegen Bourdanne Ngongfor, aber Jungstorch Jesper Tiedemann (Mi.) kann nicht vollstrecken, re. Fynn Luca Friedrichs (JFV Nordwest).
Gefahr vor dem Tor der Oldenburger U19 nach einem Freistoß: Der Kieler Tim Möller (vorne li.) gewinnt das Kopfballduell gegen Bourdanne Ngongfor, aber Jungstorch Jesper Tiedemann (Mi.) kann nicht vollstrecken, re. Fynn Luca Friedrichs (JFV Nordwest). © Karsten Freese
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Holsteins U 19-Fußballer bleiben in der Regionalliga Nord das Maß aller Dinge. Im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel bezwangen die Jungstörche den bis dato schärfsten Verfolger JFV Nordwest mit 3:1 und rissen dabei nach dem Seitenwechsel den 0:1-Halbzeitrückstand noch aus dem Feuer. Damit räumte der überzeugende Primus einen harten Rivalen aus dem Weg und hat nun wieder eine Vier-Punkte-Knautschzone vor einem Nichtaufstiegsplatz.

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„Meine Mannschaft hat keine Nervosität gezeigt, obwohl es ja ein vermeintliches Spitzenpiel war. Wir waren vom Anpfiff an präsent und sehr konzentriert“, registrierte Trainer Dominik Glawogger. Auf dem Kunstrasenplatz sollte sich bei Flutlicht ein temperamentvoller Schlagabtausch entwickeln – entschlossene Gastgeber übernahmen das Zepter. Sturmspitze Jesper Tiedemann bot sich die erste Einschussgelegenheit, wurde im letzten Moment geblockt. Hilkiah Voigt schob die Kugel am langen Pfosten vorbei ins Aus. Dann die kalte Dusche: Ein Eckball landete im Rückraum, wo Marvin Wema lauerte, der die Oldenburger Gäste mit einem Distanzschuss in Führung brachte (25.).

Mit dem Seitenwechsel kam die Wende: Hilkiah Voigt den fälligen Ausgleich (49.). Resolute Jungstörche erhöhten die Schlagzahl, durften aber erst in der 80. Minute wieder jubeln, als Nils Jungehülsing einnetzte. Den Schlussakkord setzte der agile Voigt mit einem Drehschuss zum verdienten 3:1 (82.).

„In meinen Augen ein völlig verdienter Sieg", befand Glawogger, trat aber im nächsten Atemzug schon auf die Euphoriebremse, „letztlich eben auch nur weitere drei Punkte. Wir bewerten diesen Erfolg nicht über, sondern bleiben fokussiert“.

KSV: Rau – Möller, Melahn, Helbing, Borgmann (78. Jungehülsing) – Wolf (54. Seidel), Schmidtke – Njinmah (69. Wansiedler), Voigt, Schmidt – Tiedemann (78. Weickert). Schiedsrichter: Höft (Ahlerstedt) – Tore: 0:1 Wema (25.), 1:1 Voigt (49.), 2:1 Jungehülsing (80.), 3:1 Voigt (82.) – Zuschauer: 75.

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