13. Juli 2018 / 17:19 Uhr

HSC Hannover ärgert den 1. FC Germania Egestorf/Langreder: "Es war ein Duell auf Augenhöhe"

HSC Hannover ärgert den 1. FC Germania Egestorf/Langreder: "Es war ein Duell auf Augenhöhe"

Mark Bode
Egestorfs Trainer Jan Zimmermann war nicht wirklich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.
Egestorfs Trainer Jan Zimmermann war nicht wirklich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. © Priesemann (Archiv)
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Eigentlich wollte der 1. FC Germania Egestorf/Langreder kein Gegentor bekommen und die Partie gegen den Oberliga-Aufsteiger HSC Hannover für sich entscheiden. Beides ist dem Team von Trainer Jan Zimmermann nicht gelungen.

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Der Plan ging für Jan Zimmermann nicht auf. „Wir wollten zu null spielen und das Spiel gewinnen“, sagte der Trainer des 1. FC Germania Egestorf/Langreder nach dem 1:1 (0:0) im Testspiel beim Oberligisten HSC Hannover. Dennoch war der Coach nicht unglücklich über den Ausgang: „So ein Unentschieden zeigt uns, woran es noch hapert.“ Auch HSC-Coach Martin Polomka war mit dem Ausgang zufrieden. „Die Egestorfer haben eine sehr gute Mannschaft, es war ein Duell auf Augenhöhe.“

​"Räder greifen noch nicht so gut ineinander"

Teils gab es noch Abstimmungsprobleme beim klassenhöheren Team. „Die Räder greifen noch nicht alle so gut ineinander“, so Zimmermann. Und die Chancenverwertung fand der Trainer nicht ausreichend. Denn schon im ersten Durchgang hatten Christoph Beismann, Joshua Siegert und Torben Engelking gute Einschussmöglichkeiten. Knapp zwei Wochen vor dem Auftakt in der Regionalliga sah er hingegen auch, dass bei einigen Spielern die Spritzigkeit fehlte.

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Besonders positiv stimmte ihn hingegen die eigene Defensive, die bereits eingespielt ist, da sich die Akteure aus dem Vorjahr kennen. „Die Spieler sind sehr homogen und stehen in der Viererkette sehr gut“, fand Zimmermann. Das Zweikampfverhalten sei zudem gut gewesen, ebenso das Umschaltspiel. Lediglich zwei Fernschüsse hat die FC-Abwehr in der ersten Hälfte zugelassen. Die entschärfte Torwart Markus Straten-Wolf problemlos.

Elfmeter bringt den Germania-Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel waren die Germanen zunächst nicht gut im Spiel. „Da hatten wir nicht den richtigen Zugriff“, sagte der Trainer. Der HSC nutzte das in der 64. Minute aus und ging nach einer schönen Kombination über Igor Antunovic, Deniz Tayar, Ferhat Bikmaz und Torben Deppe durch Christopher Schultz in Führung.

Die letzten 20 Minuten attackierten die Egestorfer den Gegner schon früh im Spielaufbau und zwangen diesen immer wieder zu Fehlern. "Wir haben läuferisch ab der 70. Minute abgebaut", so Polomka, der mit seinem Team erst seit eineinhalb Wochen in der Vorbereitung ist. Trotz der Germania-Dominanz blieb das Erfolgserlebnis zunächst noch aus. Nach einem erneut frühen Stören und der daraus resultierenden Balleroberung wurde Dominik Behnsen im HSC-Strafraum von Deniz Tayar "umgegrätscht", so Zimmermann. Polomka sah es geringführig anders: "Beide gehen zum Ball. Das war eine 50:50-Situation." Den Elfmeter verwandelte Joshua Siegert (74.).Der 1. FC blieb in der Folge spielbestimmend, Lorenzo Paldino, Jos Homeier und Nick Weihrauch verpassten es allerdings, noch den Siegtreffer zu erzielen.

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