12. März 2018 / 18:54 Uhr

HSV-Boss droht den Stars: "Werden bestimmt nicht jeden ziehen lassen"

HSV-Boss droht den Stars: "Werden bestimmt nicht jeden ziehen lassen"

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Frank Wettstein warnt: Stars wie Kyriakos Papadopoulos werde man nicht ohne weiteres abgeben.
Frank Wettstein warnt: Stars wie Kyriakos Papadopoulos werde man nicht ohne weiteres abgeben. © Getty
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Frank Wettstein will den Lustlos-Profis des Hamburger SV im Abstiegskampf Beine machen - und setzt alle Hebel in Bewegung, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

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Hummel, Hummel! Der neue HSV-Vorstand Frank Wettstein hat vor dem Bundesliga-Endspurt die Spieler in die Pflicht genommen - und Lustlos-Stars nach der Entlassung von Kurzzeit-Trainer Bernd Hollerbach mit deutlichen Worten gedroht. "Bevor jetzt jemand denkt, dass einige unserer Spieler einfach lächelnd zum nächsten Klub gingen, falls wir absteigen sollten, dann muss ich mahnend den Finger heben", sagte Wettstein in einem Interview mit hsv.de. Zahlreiche Spieler hätten einen gültigen Vertrag für die 2. Bundesliga.

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Wettstein überraschte mit unverblümter Kritik am Spielerkader: "Mir hat es nicht gefallen, was ich zuletzt in München gesehen und mir anschließend von sportlich kompetenten Kollegen habe analysieren lassen. Wir werden bestimmt nicht jeden wechselwilligen Profi ziehen lassen, der uns mit in diese Lage gebracht hat", erklärte der Nachfolger von Heribert Bruchhagen, der aktuell einziger Vorstand des HSV ist und im Management von Ex-Spieler und -Aufsichsrat Thomas von Heesen in den nächsten Wochen unterstützt wird.

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"Bei ihm werden in den kommenden Wochen die tagesoperativen Managementfäden für die Bundesliga zusammenlaufen. Thomas wird dem Trainerteam als Sparringspartner dienen, er wird die Mannschaft tagtäglich begleiten, Gespräche mit Beratern haben, das Teammanagement führen und als Bindeglied zu Direktor Sport Bernhard Peters und auch zu mir im Vorstand fungieren", erklärte Wettstein, der seit 2014 als Finanzvorstand der Hamburger fungierte.

Den Klassenerhalt will Wettstein trotz großen Rückstands auf den Relegationsplatz noch immer nicht abschreiben. "Wir werden den Fokus auf die Erstklassigkeit und alle damit zusammenhängenden Maßnahmen richten. Wir werden nichts unversucht lassen, sonst hätten wir den aktuellen Trainerwechsel auch nicht genau jetzt vollzogen."

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