Bruno Labbadia ist nicht mehr Trainer des Hamburger Sportvereins. © dpa

HSV: Bruno Labbadia muss gehen - Nachfolger steht bereits fest

Der HSV hat nach dem 0:1 gegen den FC Bayern München auf den schlechten Saisonstart mit nur einem Punkt aus fünf Spielen reagiert und seinen Trainer Bruno Labbadia freigestellt.

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Wie das Sportmagazin "Kicker" vermeldet, trennt sich der Hamburger Sportverein von Coach Bruno Labbadia und dessen Trainerteam. Die Entlassung hatte sich bereits angebahnt. Nach der 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg hatte Sportchef Dietmar Beiersdorfer bereits ein klares Treuebekenntnis zu seinem Trainer vermieden. Trotz der starken Leistung gegen den FC Bayern und einer nur knappen Niederlage (0:1) muss nun Labbadia gehen.

Nach 18 Monaten ist nun also schon wieder Schluss für Bruno Labbadia, der bereits von Sommer 2009 bis Frühjahr 2010 Trainer beim HSV war. In seiner zweiten Amtszeit bei den Hamburgern rettete er den HSV in der Relegation gegen den KSC in aller letzter Sekunde. Doch nun das Aus.

Beiersdorfer: „Dieser Schritt ist angesichts unseres sportlichen Trends notwendig. Ich bin der Überzeugung, dass wir jetzt eine Veränderung auf der Trainerposition vornehmen müssen, um nach dem enttäuschenden Saisonstart den sportlichen Turnaround zu schaffen.“

Der HSV hatte vor der Saison mehr als 30-Millionen Euro für neue Stars investiert und vielversprechende Offensivspieler wie Filip Kostic und Alen Halilovic verpflichtet. Doch Labbadia gelang es nicht, das lahmende Offensivspiel der Hanseaten zu beleben. Jetzt zog der Klub die Reißleine.

*Alles klar mit Gisdol
*

Nach SportBild-Informationen soll der ehemalige Hoffenheim-Trainer Markus Gisdol neuer Coach der Hanseaten werden und in Kürze vorgestellt werden. Gisdol entscheidet sich damit gegen den Nord-Konkurrenten Werder Bremen, die dem 47-Jährigen ein Angebot gemacht haben sollen.

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