06. Dezember 2018 / 10:46 Uhr

Ex-Trainer Christian Titz ohne Kontakt zum HSV: "Da habe ich nichts mehr zu suchen"

Ex-Trainer Christian Titz ohne Kontakt zum HSV: "Da habe ich nichts mehr zu suchen"

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Ex-Trainer Christian Titz verfolgt den HSV nicht mehr so intensiv.
Ex-Trainer Christian Titz verfolgt den HSV nicht mehr so intensiv. © dpa/Montage
Anzeige

Der Hamburger SV behauptet seine Führungsrolle in der zweiten Bundesliga immer mehr. Nur noch ein entfernter Beobachter ist Ex-Coach Christian Titz. Der 47-Jährige hat anscheinend mit dem HSV abgeschlossen, bietet seinem Nachfolger aber ein Gespräch an. 

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

HSV-Trainer Hannes Wolf hat einen beeindruckenden Start mit 13 Punkten aus fünf Spielen hingelegt. Sein Vorgänger Christian Titz verfolgt diese Leistung nur noch aus der Ferne. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, habe Titz seit seiner Entlassung kein einiges HSV-Spiel oder -Tor mehr im Stadion oder Fernsehen gesehen. Scheinbar hat er komplett mit seinem Ex-Klub abgeschlossen. „Spieler und Mitarbeiter müssen sich mit den neuen Gegebenheiten zurecht finden. Da habe ich nichts mehr zu suchen und das muss man respektieren“, sagte der 47-Jährige der Hamburger Morgenpost.

Mehr zum HSV

Titz: Auch kein Kontakt zu den Ex-Spielern

Mit seinem Nachfolger habe es bis dato noch keine Gespräche gegeben. Doch das könnte sich noch ändern, wie Titz erklärt: „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir uns irgendwann mal treffen und es zu einem kollegialen Austausch kommt.“

Kontakt zu seinen ehemaligen Spielern will Titz nicht suchen. Und das, obwohl er zu Lewis Holtby und Jann-Fiete Arp ein besonders gutes Verhältnis pflegte. „Wenn man eine Mannschaft trainiert hat, dann kann man die nach seiner Beurlaubung nicht so einfach beiseitelegen“, sagt Titz im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt. Auch der Kontakt zu seinen beiden Co-Trainer und Kumpels André Kilian und Maik Goebbels sei nicht mehr so intensiv. „Ich möchte ja, dass sie sich ganz unbefangen auf den neuen Kollegen einlassen“, so der Ex-HSV-Coach.

Die HSV-Trainer seit 2007:

Huub Stevens: 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 - 23 Siege, 15 Unentschieden, 11 Niederlagen. Zur Galerie
Huub Stevens: 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 - 23 Siege, 15 Unentschieden, 11 Niederlagen. ©
Anzeige

Titz kümmert sich nun verstärkt um seine Firma Coaching Zone und hält Vorträge. Dennoch vermisst er die Arbeit beim HSV. „Das klingt vielleicht merkwürdig. Aber mir hat der Druck am Spieltag gefallen. Man will gemeinsam mit der Mannschaft alles für den Sieg geben. Und genau dieses Gefühl fehlt mir jetzt“, sagt er.

Rückkehr auf die Trainerbank offen

Titz war im März vom Nachwuchstrainer zum Chefcoach befördert worden. Trotz eines starken Schlussspurts hatte er den erstmaligen HSV-Abstieg aus der Bundesliga nicht verhindern können. Mit einer stark veränderten Mannschaft sollte er den sofortigen Wiederaufstieg realisieren. Doch die spielerische Entwicklung des Teams gefiel den Bossen nicht. Die Entlassung folgte nach dem 0:0 gegen den VfL Bochum.

Wann Titz auf die Trainerbank zurückkehrt, lässt er offen. Es hänge viel davon ob, wann sich eine passende Möglichkeit ergebe. „Man kann viele Dinge einfach nicht beeinflussen“, erklärt Titz, der sich eher eine Zukunft als Coach im Profi-Bereich und nicht im Nachwuchs sieht: „Das hat mir zuletzt sehr viel Spaß gemacht.“

Hier abstimmen: War die Titz-Entlassung richtig?

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt