25. Oktober 2018 / 23:39 Uhr

HSV: Felix Magath schießt gegen neuen Trainer Hannes Wolf

HSV: Felix Magath schießt gegen neuen Trainer Hannes Wolf

Redaktion Sportbuzzer
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Knallhart-Interview über den HSV: Felix Magath kritisiert den neuen Hamburg-Trainer Hannes Wolf.
Knallhart-Interview über den HSV: Felix Magath kritisiert den neuen Hamburg-Trainer Hannes Wolf. © imago/GEPA pictures
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Jetzt spricht die HSV-Legende Klartext: Felix Magath hat sich in einem Interview über die Entlassung von Christian Titz beim Hamburger SV geäußert - und im gleichen Atemzug dessen Nachfolger Hannes Wolf kritisiert.

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Felix Magath kann es nicht lassen. In einem Interview mit der Bild hat der ehemalige HSV-Spieler und -Trainer erneut scharf gegen den Hamburger SV geschossen - und den Nachfolger des entlassenen HSV-Trainers Christian Titz attackiert. Über Hannes Wolf sagte HSV-Legende Magath spöttisch: "Warum seit einiger Zeit in der Bundesliga überwiegend Nachwuchstrainer verpflichtet werden, ist nur schwer nachvollziehbar."

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Magath kritisiert Trainer-Entscheidung pro Wolf beim HSV: "Mit einem Kopfschütteln registriert"

Ob Magath den Job beim HSV selbst gerne übernommen hätte? Darüber kann nur spekuliert werden. Erst Anfang Oktober ging Magath in einem Interview mit der gleichen Zeitung Wolf-Vorgänger Titz gleichermaßen scharf an - und bezeichnete ihn unter anderem als "Märchenerzähler". Eine Attacke gegen den Ex-HSV-Trainer, die er nun wiederholt: "Heute neigen Trainer dazu, uns in der Öffentlichkeit ,Märchen‘ zu erzählen. Zum Beispiel, dass der Torwart 50 Meter vor dem Tor stehen soll, um ein zahlenmäßiges Übergewicht zu schaffen", spielt Magath auf das offensive Torwartspiel von Ex-U21-Nationalkeeper Julian Pollersbeck an, das zuletzt nicht ganz fehlerfrei war.

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Genugtuung, dass Titz beim HSV nun entlassen wurde, empfindet Magath allerdings nicht: "Ich werde erst zufrieden sein, wenn der Klub wieder in der 1. Liga spielt. Der Hamburger SV wird immer größer sein als einzelne Personen." Doch ist Hannes Wolf die richtige Person für den HSV? Magath meint: Nein! "Diese Entscheidung habe ich mit einem Kopfschütteln registriert", sagte er im als "Klartext-Interview" bezeichneten Gespräch mit dem Blatt. "Jugend-, Amateur- und Profi-Fußball sind für mich drei komplett verschiedene Paar Schuhe. Auch ein erfahrener Profitrainer kann nicht aus dem Stand eine Topjugendmannschaft umgehend zur Meisterschaft führen."

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Dabei erreichte der erst 37 Jahre alte Wolf in der vorletzten Saison die Meisterschaft in der 2. Bundesliga mit dem VfB Stuttgart, den er nach einem schlechten Saisonstart übernahm und in die Bundesliga führte - bis er Anfang des Jahres wegen Erfolglosigkeit entlassen wurde.

Magath hätte lieber einen erfahrenen Trainer beim HSV gesehen - und wagte im Interview einen brisanten Vergleich: "Was denken Sie, wofür sich die Klubbosse entscheiden würden, wenn sie persönlich vor einer schweren Herz-Operation stünden? Für den jungen Arzt, der gerade mit Auszeichnung sein Studium beendet hat?", fragte die HSV-Legende. "Oder für den erfahrenen Arzt und Operateur, der das schon 1000-mal gemacht hat, jede schwierige Situation kennt und bereits gemeistert hat?" Und der HSV sei "eine permanente Operation am offenen Herzen"

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