10. September 2018 / 07:41 Uhr

Bericht: Felix Magath will als Investor beim HSV einsteigen

Bericht: Felix Magath will als Investor beim HSV einsteigen

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Felix Magath könnte in ganz neuer Rolle zu seinem alten Verein zurückkehren.
Felix Magath könnte in ganz neuer Rolle zu seinem alten Verein zurückkehren. © imago/Montage
Anzeige

HSV-Mäzen Klau-Michael Kühne hat bekanntgegeben, dass er seine Anteile am Bundesliga-Absteiger gerne verkaufen würde. Einem Bericht zufolge ist ein alter Bekannter beim HSV nun daran interessiert, Anteile von Kühne zu übernehmen: Vereinslegende Felix Magath.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Beim HSV könnte ein spektakulärer Investoren-Wechsel bevorstehen: Einem Bericht der Bild zufolge ist Vereins-Legende Felix Magath daran interessiert, die Anteile von Mäzen Klaus-Michael Kühne zu kaufen. Kühne, der 20, 57 Prozent an der HSV Fußball AG hält, hatte in einem Interview mit der Welt am Sonntag erklärt, er wolle seine Anteile verkaufen: "Ich muss mich jetzt selbst disziplinieren. Deshalb will ich meine Anteile loswerden."

Nun gerät der zweifache Meistertrainer Magath als möglicher Käufer der Anteile in den Fokus. Schon zu Beginn des Jahres wollte Magath einsteigen: "Ende Januar war ich drauf und dran, Anteile am HSV zu erwerben. Aus diesem Grund habe ich das Gespräch mit Herrn Kühne gesucht. Er wollte aber nicht mit mir reden", verriet der 65-Jährige im März im NDR-Interview. Jetzt überlegt er laut Bild erneut, Aktien der HSV AG von Kühne zu übernehmen, weil er das Vereinswohl in Gefahr sieht: "Der Klub ist nicht auf dem richtigen Weg. Ich verstehe nicht, warum ein Verein wie der HSV nicht in der Lage war, einen Investor wie Herrn Kühne bei der Stange zu halten. Aus meiner Sicht ist er ein Glücksfall."

Ob Magath sämtliche Anteile von Kühne übernehmen würde, scheint fraglich: Die Anteile sind immerhin mehrere zehn Millionen Euro wert. Allerdings bestünde auch die Möglichkeit, als Teil einer Investorengruppe beim Verein einzusteigen - vorausgesetzt der Verein würde einer Übernahme zustimmen.

Mehr zum HSV

Kühne verärgert über Vereinsführung

Dass Kühne über einen Verkauf nachdenkt hat konkret zum Grund, dass die Vereinsführung ihm im Juni untersagte, seinen Anteilsbesitz auszubauen. Bis dahin wollte Kühne weitere 15 Prozent am Verein erwerben. Der 81-Jährige strebte damit eine sogenannte "Sperrminorität" an, die ihm mehr Macht im Verein eingeräumt hätte. Jetzt sagt er resigniert: "Den Ausbau meiner Anteile auf etwa 35 Prozent und damit eine Sperrminorität will die Vereinsführung anscheinend nicht zulassen. Das ärgert mich."

Ein Verkauf wäre indes nicht einfach. Kühne besitzt sogenannte "vinkulierte Namensaktien". Um diese zu verkaufen, müsste erst die HSV-Aktiengesellschaft zustimmen. Der Verein reagiert indes gelassen auf die Verkaufsankündigung: "Wir sind in regelmäßigen und guten Gesprächen mit Herrn Kühne, und es gibt keine Absicht, sich zu trennen", schilderte HSV-Boss Bernd Hoffmann seinen Kenntnisstand am Sonntag.


Was hältst du vom angekündigten Kühne-Ausstieg? Jetzt hier abstimmen!

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt