26. August 2018 / 15:25 Uhr

"60 Minuten lang besser": HSV Hannover startet mit Heimsieg in die Saison

"60 Minuten lang besser": HSV Hannover startet mit Heimsieg in die Saison

Uwe Serreck und Christoph Hage
Hannovers Hendrik Benckendorf (Mitte) bringt den Ball aufs Tor.
Hannovers Hendrik Benckendorf (Mitte) bringt den Ball aufs Tor. © Maike Lobback
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Kompakt und kombinationsfreudig - der HSV Hannover bezwingt den MTV Braunschweig in der 3. Liga Nord mit 29:26. Handball Hannover-Burgwedel unterliegt in Oranienburg hingegen knapp.

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500 Zuschauer in der Misburger Halle feierten ihren HSV Hannover schon Minuten vor dem Abpfiff. Nach einem begeisternden Spiel siegten die Anderter zum Start der 3. Liga Nord mit 29:26 (14:11) gegen den MTV Braunschweig. „Wir waren 60 Minuten besser“, stellte Manager Dirk Schroeter zufrieden fest.

Der HSV stand kompakt und kombinierte flüssig. Nur die Abschlussquote war fahrlässig. Erst Kevin Klages sorgte beim 9:7 (22.) für eine Zwei-Tore-Führung. Nach der Pause lief Thiemo Labitzke („Seine Leistung freut mich“, sagte Schroeter) heiß und stellte mit vier knallharten Würfen auf 19:14 (39.). MTV-Trainer Volker Mudrow tobte, doch der HSV blieb am Drücker. Stark: Bei seinem Comeback nach vier Monaten Verletzungspause steuerte Milan Mazic sechs Tore bei. Die richtige Einstimmung für das Derby am Freitag in Burgwedel.

Bilder vom Handballspiel der 3. Liga Nord zwischen dem HSV Hannover und dem MTV Braunschweig

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Phasenweise hat Handball Hannover-Burgwedel für Ruhe in der MBS-Arena gesorgt, die 23:24 (9:10)-Niederlage zum Saisonauftakt beim Oranienburger HC konnte allerdings auch ein kurzfristig verpflichteter Champions-League-Sieger nicht verhindern. 2004 gewann der 49-fache slowenische Nationalspieler Nenad Bilbija mit dem RK Celje die Königsklasse. Nach sieben Jahren bei GWD Minden wurde der Vertrag des 34-Jährigen im Sommer nicht verlängert, nach einem viertägigen Probetraining auf der Ramhorst gab der Rückraumspieler im Norden Brandenburgs ein gelungenes 50-minütiges Debüt für den HHB. „Man sieht seine Erfahrung, sein Spielverständnis, sein Auge“, sagte Burgwedels Coach Claas Wittenberg über seinen neuen und 2,08 Meter großen „Leuchtturm“ in der Abwehr. „Es ist eine Freude, ihm zuzusehen, er tut unserem Spiel gut.“

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Der in der 5:1-Abwehr vorgezogene Florian Freitag war zunächst der einzige Torschütze der Gäste in den ersten 13 Minuten (1:2, 8.) – die Burgwedeler benötigten Zeit, um sich an die Atmosphäre vor 810 Zuschauern zu gewöhnen. Wittenberg lobte allerdings die Moral seiner neuen Sieben – in der 21. Minute glich Kay Behnke mit einem Siebenmeter zum 5:5 aus.Nach einer doppelter Unterzahl – Philip Reinsch sah nach einem Foul Rot (37.) – fiel der HHB nach Wiederanpfiff wieder auf vier Tore zurück (18:14, 41.).

Und kämpfte sich abermals zurück. 375 Sekunden vor dem Ende kassierten die Gäste das 20:24 und starteten anschließend die zweite Aufholjagd. 42 Sekunden vor dem Abpfiff waren die Burgwedeler in Ballbesitz, kamen zum Abschluss – und ließen einen Punkt liegen.„Wir hatten es in der Hand. Grundsätzlich haben wir uns ein paar individuelle Fehler zu viel geleistet“, sagte Wittenberg. Es könne allerdings kein Mensch erwarten, dass das neue Konstrukt von heute auf morgen funktioniert. „Die Zeit müssen wir uns nehmen, und in diesem Fall können wir stolz sein.“

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