17. März 2018 / 18:30 Uhr

HSV-Krach: Papadopoulos geht nach Niederlage auf Trainer Titz los

HSV-Krach: Papadopoulos geht nach Niederlage auf Trainer Titz los

Redaktion Sportbuzzer
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Kyriakos Papadopoulos kritisiert seinen Trainer Christian Titz nach der 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC scharf.
Kyriakos Papadopoulos kritisiert seinen Trainer Christian Titz nach der 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC scharf. © imago/Getty
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Der Abstieg des Hamburger SV aus der Bundesliga rückt immer näher. Gerade jetzt nach dem 27. Spieltag und der bitteren Niederlage gegen Hertha BSC sieht es düster für den HSV aus - und jetzt kritisiert Abwehrchef Papadopoulos auch noch den neuen Trainer.

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Beim Hamburger SV liegen die Nerven blank. Nach einer starken ersten Halbzeit gibt der HSV gegen Hertha BSC noch eine 1:0-Führung aus der Hand und verliert mit 1:2. Die noch vor Anpfiff so euphorischen Fans der Nordlichter ließen daraufhin ihrem Frust freien Lauf. Auf den Rängen und später vor dem Stadion gab es einzelne körperliche Auseinandersetzungen unter den HSV-Anhängern. Die Polizei musste eingreifen. Außerdem wurde im Stadion ein Böller gezündet.

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Die Aufbruchsstimmung nach der Verpflichtung des bisherigen HSV-U23-Trainers Christian Titz scheint bereits verflogen zu sein. Besonders bei einem Spieler, den er vor dem Spiel aussortiert hat: Kyriakos Papadopoulos. Der 26 Jahre alte Abwehrchef saß die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Das erste Mal in dieser Saison. Der Grieche spielte bisher jedes Spiel durch, wenn er nicht gesperrt war.

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Papadopoulos geht Titz an

Der Bankplatz schien ihm gar nicht geschmeckt zu haben. Nach Anpfiff ging er laut Kicker verbal auf seinen Trainer los: "Brutal schade, dass erfahrene Spieler nicht im Kader waren. Das war nicht die beste Lösung, mit mir hat der Trainer auch nicht gesprochen. Ich werde das Gespräch auch nicht suchen." Er habe keine Ahnung, warum er nicht gespielt habe. Titz hatte vor dem Spiel gehen Hertha unter anderem Dennis Diekmeier, André Hahn, Walace, Sven Schipplock und Mergim Mavraj aussortiert.

Der Grieche will im Falle eines Abstiegs nicht in die 2. Bundesliga mitgehen. "Es wird richtig schwer für mich in der 2.Liga zu spielen“, sagte der Innenverteidiger, der erst im Sommer für 6,5 Millionen Euro von Bayer 04 verpflichtet worden war.

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Der Trainer selbst analysierte die Niederlage bei Sky trocken. Die ersten 20 Minuten nach dem Seitenwechsel seien dafür verantwortlich gewesen: "Da waren wir nicht mehr eng am Mann, sind nicht mehr ins Pressing gekommen. Ich habe das Gefühl gehabt, dass uns der Mut verlassen hat, so weiterzuspielen wie in der ersten Halbzeit", sagte der HSV-Coach. Der neue HSV-Berater Thomas von Heesen kritisierte die Mannschaft: "Es ist letztlich eine Frage der Überzeugung und der Qualität. Zwei, drei Spieler müssen dann auch mal etwas ansagen", sagte er.

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