13. September 2018 / 19:11 Uhr

Ex-HSV-Profi Mavraj greift Trainer Titz an: "Menschlich ein Desaster"

Ex-HSV-Profi Mavraj greift Trainer Titz an: "Menschlich ein Desaster"

Redaktion Sportbuzzer
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Harte Attacke: Mergim Mavraj kritisiert Christian Titz scharf.
Harte Attacke: Mergim Mavraj kritisiert Christian Titz scharf. © imago/Claus Bergmann
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Harte Worte von Mergim Mavraj: Der ehemalige HSV-Spieler wurde in der vergangenen Saison von Trainer Christian Titz aussortiert. Jetzt schießt er hart gegen den Coach des Hamburger SV.

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Mergim Mavraj hatte den Hamburger SV 2016 noch vor dem Abstieg gerettet, 2017 blieb ihm nur die Zuschauerrolle beim Absturz in die 2. Liga - er wurde von HSV-Trainer Christian Titz aussortiert und in die zweite Mannschaft abgeschoben. Jetzt äußert sich ehemalige Hamburger über seinen ehemaligen Coach. Er greift ihn an: "Menschlich ist dieser Trainer ein Desaster. Allen anderen mache ich keinen Vorwurf, wobei es viele geschafft haben, erfolgreich wegzuschauen", sagte er der Bild.

Im März 2018 durfte Innenverteidiger Mavraj nicht mehr mit den Profis trainieren - und das, obwohl er seit seiner Verpflichtung vom 1. FC Köln 2017 noch größtenteils Stammspieler war. Eine Begründung von Titz habe er laut eigener Aussage nie erhalten. "Kein einziger Offizieller hat je ein Wort mit mir über diese Maßnahme gesprochen oder es erklärt", sagte der albanische Nationalspieler nun. An den Spekulationen über seine Degradierung könne er sich nur beteiligen. In der Menschenführung hätten einige Personen auf allen Ebenen versagt. "Als einer der Wenigen im gesamten Verein hat mir Herr Titz offenbar nicht mehr zugetraut, der Mannschaft helfen zu können."

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Der Profi spekuliert: "Enttäuschend war lediglich, dass ich für einige Fans plötzlich nur noch der Buhmann war – und nicht mehr der, der den HSV noch im Vorjahr vor dem Abstieg gerettet hat. Das ist schade, aber vielleicht war es genau das, was man bewirken wollte."

Seit September steht Mavraj beim griechischen Klub Aris Saloniki - nachdem der HSV seinen Vertrag aufgelöst hatte. Trotzdem fühle er sich mit den Hamburgern noch verbunden. "Trotz aller Turbulenzen und trotz des bitteren Endes will ich die Zeit nicht missen", sagte er. Auch Lust am Fußball habe weiterhin: "Ich habe meine Liebe zum Fußball nicht verloren. Das hat selbst Titz‘ Ausbootung nicht geschafft."


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