08. Februar 2018 / 15:20 Uhr

HSV nimmt Youngster mit nach Dortmund: Wer ist Stephan Ambrosius?

HSV nimmt Youngster mit nach Dortmund: Wer ist Stephan Ambrosius?

Redaktion Sportbuzzer
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Stephan Ambrosius steht erstmals im Kader des HSV.
Stephan Ambrosius steht erstmals im Kader des HSV. © imago
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Trainer Bernd Hollerbach geht ins Risiko und beruft einen 19-Jährigen in den Kader des Hamburger SV für das Spiel gegen Borussia Dortmund. Aber wer ist das eigentlich?

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Trainer Bernd Hollerbach kann beim Gastspiel des Hamburger SV am Samstag bei Borussia Dortmund (15.30 Uhr/SPORTBUZZER-Ticker) auf Mittelfeldspieler Walace bauen. Der Brasilianer wird noch nicht zu seiner hochschwangeren Frau in die Heimat reisen, was zunächst in der Diskussion gewesen war. „Er wird in Dortmund dabei sein. Stichtag ist in 18 Tagen“, sagte der Coach des hanseatischen Fußball-Bundesligisten am Donnerstag.

Hollerbach will auch den 19 Jahre alten Innenverteidiger Stephan Ambrosius aus der Regionalliga-Mannschaft nach Dortmund mitnehmen. Weil Kyriakos Papadopoulos wegen einer Gelb-Roten Karte gesperrt ist, möchte der Trainer eine weitere Alternative haben. Wieder fit ist der defensive Mittelfeldakteur Gideon Jung, der auch in der Innenverteidigung spielen kann.

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Stephan Kofi Ambrosius ist Deutsch-Ghanaer und wurde in Hamburg geboren. 2012 wechselte er im Alter von 14 Jahren aus der Jugend des FC St. Pauli zum HSV. Er kann sowohl in der Innenverteidigung als auch als defensiver Mittelfeldspieler auflaufen und wurde erst im Dezember 19 Jahre alt. Seine Erfahrung im Seniorenbereich: 16 Spiele und ein Tor für den HSV II in der Regionalliga Nord. Die Gegner heißen unter anderem VfB Lübeck, VfV Borussia Hildesheim und Altona 93.

HSV muss unbedingt punkten

Die Hamburger müssen als Tabellenvorletzter unbedingt punkten, um nicht weiter zurückzufallen. Bis zum Relegationsplatz sind es derzeit noch drei Zähler. Hollerbach erwartet in Dortmund ein ähnliches Spiel wie bei RB Leipzig vor zwei Wochen. Da holte seine Mannschaft ein Remis (1:1). „Dortmund hat eine sehr, sehr starke Offensive“, sagte der Coach. „Wir müssen stabil stehen, mutig sein und Chancen kreieren.“

Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen sieht in dem jüngsten Aufbegehren eines Aufsichtsratsmitgliedes gegen die Vereinsführung keinen außergewöhnlichen Vorgang. In der prekären sportlichen Lage sei es normal, dass Kontrolleure fragen: „Haben wir den richtigen Trainer, Sportchef, Vorstandsvorsitzenden?“ Er habe sich mit dem Ratsmitglied ausgetauscht. „Das ist abgeschlossen“, sagte er.

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