26. September 2018 / 06:39 Uhr

HSV-Star Lewis Holtby nimmt vor dem Derby gegen den FC St. Pauli die Fans in die Pflicht

HSV-Star Lewis Holtby nimmt vor dem Derby gegen den FC St. Pauli die Fans in die Pflicht

Redaktion Sportbuzzer
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Lewis Holtby trifft mit dem HSV im Derby auf den FC St. Pauli.
Lewis Holtby trifft mit dem HSV im Derby auf den FC St. Pauli. © Getty Images/Montage
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In Hamburg ist es das Spiel des Jahres: Der Hamburger SV trifft in der 2. Bundesliga auf den FC St. Pauli. Vor dem Derby am Sonntag richtet sich HSV-Star Lewis Holtby deutlich an die eigenen Fans. 

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Beim Duell zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli geht es um die Nummer eins in der Stadt. Ein paar Fans wollen das Spiel aber nicht nur sportlich erleben. Öffentlich wurde schon über Schlägereinen gesprochen. Für Lewis Holtby ein Unding!

„Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Es geht bei dem Spiel einzig und allein darum, wer die beste Fußball-Mannschaft der Stadt ist“, sagt Holtby im Interview mit der Sport Bild. Sogar nach siegreichen Partien sei es zuletzt immer wieder aus dem eigenen Block zu Anfeindungen gegenüber dem FC St. Pauli gekommen. „Das geht in die falsche Richtung. Unsere Fans sollen sich darauf freuen, dass wir endlich Revanche für die letzte Pleite 2011 nehmen können – sportlich!“

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In der vergangenen Woche soll es bereits einen Vorfall zwischen den Anhängern gegeben haben. 30 St.-Pauli-Fans sollen eine Halle in Eidelstedt gestürmt haben, in der sechs HSV-Ultras an der Choreografie für das Derby bastelten. Die Choreo wurde beschädigt, zwei der Angegriffenen verletzt, so Medienberichte.

„Alle Verantwortlichen beider Vereine stehen in der Pflicht dafür zu sorgen, dass die Rivalität nur auf den Platz stattfindet“, sagte HSV-Sportvorstand Ralf Becker. „Wir müssen alles dafür tun, im Vorfeld die emotionale Situation für die Fans beider Klubs nicht anzuheizen. Alle müssen verstehen, dass es ein Fußballspiel ist, das beide Mannschaften gerne gewinnen möchten. Es ist aber auch nicht mehr.“

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Sprüche müssen sich die Spieler beider Mannschaften natürlich immer gefallen lassen. Beispielsweise auf dem Kiez oder der Hamburger Kirmes wurde Holtby beleidigt. „Ich wurde zuletzt sogar beim Stand-up-Paddling von St.-Pauli-Fans angesprochen. Dann muss man sich schon mal eine Beschimpfung anhören, doch darüber kann ich lachen“, sagt der HSV-Spieler.

Die Vorbereitungen auf das Derby laufen im Volksparkstadion intensiv. Schon jetzt bewachen Sicherheitsleute die Eingänge. So soll verhindert werden, dass Pyrotechnik schon Tage vor dem Spiel in die Arena gelangt. Denn die Derby-Geschichte zeigt: 2011 versteckten Fans wenige Tage vor dem Duell Rauchbomben im Gästeblock. Damit lösten sie einen Bombenalarm aus.

Bei den HSV-Spielern läuft aktuell hingegen noch die intensive Vorbereitung auf das Spiel am Donnerstag bei Greuther Fürth. Erst danach geht der Blick auf das brisante Stadtduell gegen den FC St. Pauli am Sonntag.

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