07. November 2018 / 10:29 Uhr

"Ich wollte ihn mit Toren überzeugen": HSV-Star Pierre-Michel Lasogga über Hamburgs Ex-Trainer Christian Titz

"Ich wollte ihn mit Toren überzeugen": HSV-Star Pierre-Michel Lasogga über Hamburgs Ex-Trainer Christian Titz

Robert Hiersemann
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Pierre-Michel Lasogga war unter dem ehemaligen HSV-Trainer Christian Titz kein unangefochtener Stammspieler. 
Pierre-Michel Lasogga war unter dem ehemaligen HSV-Trainer Christian Titz kein unangefochtener Stammspieler.  © imago/Michael Schwarz
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Hamburgs Pierre-Michel Lasogga will Tore schießen, das war schon immer so. Nur durfte er - auch in dieser Saison - bei Trainer Christian Titz nicht über die komplette Spielzeit ran. Unter Hannes Wolf, dem neuen HSV-Coach, ist dies nun anders. 

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In 11 Spielen in der 2. Liga traf Pierre-Michel Lasogga bereits sechsmal, zuletzt beim Sieg in der Toppartie gegen den 1. FC Köln. Mit dem Hamburger SV will er unbedingt in die Bundesliga aufsteigen. Lasogga fühlt sich aktuell richtig gut, und das liegt vor allem daran, dass der neue HSV-Trainer Hannes Wolf im Angriff der Hamburger voll auf Lasogga setzt.

Die was zuvor unter Ex-HSV-Coach Christian Titz nicht unbedingt so. Ende Oktober musste Titz seinen Platz für Wolf räumen. Doch weshalb passte es zwischen Titz und Lassoga nicht?

"Ich wollte ihn mit Toren überzeugen"

Lasogga zur Sport Bild: "Leider hat er (Titz; Anm. r. Red.) auf einen anderen Stürmertypen gesetzt. Ich wollte ihn mit Toren von mir überzeugen, wollte ihm die Entscheidung so schwer wie möglich machen. Ich dachte nach meinen Toren, dass das unser gemeinsamer Dosenöffner gewesen wäre." Doch dem war nicht so. Lasogga saß weiter auch mal auf der Reservebank.

"Mein Job ist es, Tore zu schießen", erklärt Lasogga", Das habe ich getan. Leider hat das nicht gereicht. Ich bin ein Strafraumstürmer. Den wollte er nicht. Das hat in der 2. Liga nicht gut funktioniert. Wer weiß, mit anderen Spielern oder in einer anderen Liga hätte er mehr Erfolg mit seiner Philosophie gehabt. Da gehört ja auch immer noch etwas Glück dazu."

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Doch hatte der 26-Jährige wegen seiner eigenen sportlichen Situation ein schlechtes Verhältnis zu Titz?

"Als Typ und Mensch hat er mich sehr geschätzt, er wollte eben nur anders spielen lassen", so Lasogga: "So ist es im Fußball. Ich bin keiner, der dann Ärger macht. Das habe ich noch nie. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich dieses Auf und Ab mitmache. Das begleitet mich meine ganze Karriere. Am Ende konnte ich immer allen beweisen, dass ich die Tore mache und die bessere Wahl bin. Ich bin einfach froh, dass ich unter dem neuen Trainer jetzt wieder das Vertrauen bekomme. Er setzt auf mich, das tut mir gut. Das brauche ich."

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