21. Januar 2018 / 10:30 Uhr

HSV-Trainer Markus Gisdol entlassen – Nachfolger soll bereits feststehen

HSV-Trainer Markus Gisdol entlassen – Nachfolger soll bereits feststehen

Redaktion Sportbuzzer
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Markus Gisdol ist laut übereinstimmenden Medienberichten nicht mehr Trainer des Hamburger SV.
Markus Gisdol ist laut übereinstimmenden Medienberichten nicht mehr Trainer des Hamburger SV. © imago
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Jetzt ist es vorbei: Nach sechs sieglosen Spielen in Folge hat sich der Hamburger SV von seinem Trainer Markus Gisdol getrennt. Der 48-Jährige war seit Herbst 2016 HSV-Trainer und rettete den Dino 2017 vor dem Abstieg.

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Diese Niederlage hat zu sehr wehgetan: Der Hamburger SV hat sich am Sonntagmorgen von Trainer Markus Gisdol getrennt. Der 48-Jährige muss nach sechs sieglosen Spielen in Folge beim Bundesliga-17. gehen. Das bestätigte der HSV. Es ist das Ergebnis einer Krisensitzung mit dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt. „Vorzeitige Trennungen von Trainern sind grundsätzlich nicht gewollt, aber wir glauben, dass neue Impulse zwingend notwendig sind, um das nach wie vor angestrebte Ziel Klassenerhalt zu erreichen“, wird Bruchhagen in einer Pressemitteilung zitiert.

Der Nachfolger soll laut Abendblatt bereits feststehen, wurde aber noch nicht offiziell verkündet. Eine interne Lösung, zum Beispiel mit dem U21-Trainer, soll es allerdings nicht geben. Der HSV schreibt in der Entlassungsmitteilung von einer „sehr zeitnahen“ Entscheidung.

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Gisdol hat bereits das Trainingsgelände des HSV verlassen – und wurde dabei von Journalisten umzingelt. „Ich hätte gern weitergemacht“, soll der Trainer bei seinem Abschied laut Abendblatt gesagt haben.

Nach sechs sieglosen Spielen in Serie und dem manifestierten direkten Abstiegsrang 17 war der Bonus des Retters aus der vergangenen Saison aufgebraucht. Die anhaltende Erfolglosigkeit, die fehlende Weiterentwicklung der mit hohem finanziellen Aufwand verstärkten Mannschaft und die Ergebnisse der enteilenden Konkurrenz sind die Gründe für die Entlassung. Gisdol selbst hoffte noch am Samstagabend nach eigener Aussage, dass er Trainer bleiben darf: „Ich habe vom ersten Tag an viel Herz und Leidenschaft für den HSV entwickelt“, sagte der 48-Jährige nach dem Spiel.

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Die Pressemitteilung zur Gisdol-Entlassung im Wortlaut:

„Der HSV setzt im Bundesliga-Abstiegskampf auf einen Trainerwechsel. Der Vorstand der HSV Fußball AG entschied nach der 0:2-Heimniederlage am Sonnabend (20. Januar) gegen den Tabellenletzten 1. FC Köln in enger Abstimmung mit Sportdirektor Jens Todt, dass Trainer Markus Gisdol sowie die Co-Trainer Frank Fröhling und Frank Kaspari freigestellt werden. Der Vorstand teilte dem Trainerteam die Entscheidung am Sonntagmorgen (21. Januar) im persönlichen Gespräch mit.“

„Vorzeitige Trennungen von Trainern sind grundsätzlich nicht gewollt, aber wir glauben, dass neue Impulse zwingend notwendig sind, um das nach wie vor angestrebte Ziel Klassenerhalt zu erreichen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen. Gisdol, der seit dem 25. September 2016 als Cheftrainer im Amt gewesen war, nahm die Entscheidung gefasst auf, bevor er sich mit seinen Kollegen von der Mannschaft verabschiedete.

Das Vormittagstraining am Sonntag leitet Athletiktrainer Daniel Müssig. Über die Nachfolge des Cheftrainers ist eine  zeitnahe Entscheidung geplant.

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