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Hüsing, Hilßner, Bischoff: Hansa-Trio mit Werder-Vita

Redaktion Sportbuzzer
Marcel Hilßner: Mit hohem Laufaufwand sowohl defensiv als auch offensiv. Abschlüsse aus der zweiten Reihe harmlos, trat aber gefährliche Standards. Bereite das 2:1 per Ecke vor. Note 2,5 © Lutz Bongarts

Leistungsträger erinnern sich vor Duell gegen ihren Ex-Klub an Zeit in Bremen

Es fließt reichlich Werder- Blut im Hansa-Team, wenn die Rostocker heute (14.00 Uhr) die zweite Bremer Mannschaft im Ostseestadion empfangen. Drei FCH-Profis haben bei Werder ihre Profikarriere begonnen. Heute tragen Oliver Hüsing (24), Marcel Hilßner (22) und Amaury Bischoff (30) die Hoffnungen auf eine gute Saison und vor allem auf den ersehnten ersten Hanssa-Heimsieg seit fast einem halben Jahr.

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Oliver Hüsing: Kam 2004 als Elfjähriger zu Werder, verbrachte dort sein halbes Leben. Durchlief alle Teams bis zu den Bundesliga-Profis, wo er drei Kurzeinsätze absolvierte. Nach Ausleihe nach Rostock 2015 und einem Abstecher zu Ferencvaros Budapest (16/17) ist der Innenverteidiger nun das zweite Mal bei Hansa.

„Werder hat mich sehr geprägt. Ich habe dort Werte wie Disziplin, Toleranz und Gruppenverhalten vermittelt bekommen. In jedem Jahrgang kam der Präsident ins Trainingslager und hat darüber berichtet, wofür Werder steht. Das nimmt man mit ins Leben, auch jetzt zu Hansa. Es macht Riesenspaß, ist ’ne geile Truppe. Zu Werder hab’ ich nach wie vor viele Kontakte, quer durch den ganzen Verein: Physios, Betreuer, Jugendtrainer, Mitspieler, Geschäftsstelle, alles. Es wird ein sehr persönliches Wiedersehen – aber es ist keine Zeit für Geschenke. Werder hat jetzt eine junge zweite Mannschaft, die ein Stück weiter und reifer ist als letztes Jahr. Aber wenn wir das zeigen, was wir können, bleiben die drei Punkte zu hundert Prozent hier. Ein Tor von mir nach Flanke von Hilßner – das wäre natürlich weltklasse.“

*Marcel Hilßner: *Der gebürtige Leipziger wechselte mit 14 nach Bremen, blieb dort sieben Jahre. Mit Werder II stieg er 2015 in die 3. Liga auf, durfte einmal in die Bundesliga reinschnuppern. Über Dynamo Dresden kam der Linksfuß im Sommer zu Hansa.

„Bremen ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Von der Jugend bis in den Herrenbereich, dazu Schule und Abitur – ich habe dort sehr viel mitgenommen, viele nette Menschen kennengelernt. Deshalb werde ich die Zeit nie vergessen“, sagte Hilßner auf der Hansa-Homepage. Dass er als junger Spieler in den Länderspielpausen oben mittrainieren durfte, habe ihm immer einen Extraschub Motivation gegeben.

Bei seinem einzigen Bundesliga-Einsatz (29.9. 2015 beim 0:3 gegen Leverkusen/ d.Red.), der völlig überraschend kam, habe er sich „in den ersten zwei, drei Minuten wie in Trance“ gefühlt. Trotz der Niederlage sei das Spiel für ihn etwas ganz Besonderes gewesen. „Auf lange Sicht möchte ich auch wieder hoch, deshalb habe ich mich im Sommer auch ganz bewusst für Hansa entschieden. Hier ist einiges möglich. Ich habe als Kind den Werdegang von Hansa mitbekommen. Deshalb wusste ich auch, worauf ich mich einlasse und freuen kann.“

Amaury Bischoff: Als 18-Jähriger wagte der Elsässer den Sprung zum Bremer Bundesligisten. Dort kickte er drei Jahre, meist in der zweiten Mannschaft. Bis auf eine Ausnahme: Er durfte im März 2007 eine Viertelstunde im Uefa-Cup-Achtelfinale gegen Celta Vigo (2:0) mitmischen.

„Mit wem ich da alles gespielt habe: Klose, Klasnic, Diego, Micoud, Mertesacker, Borowski, Wiese – unglaublich, was ich an Erfahrungen gewonnen habe. Leider hatte ich im letzten Jahr, als ich gerade bei den Profis drin war, eine Schambeinentzündung. Trotz OP wurde es nicht besser. Mein Vertrag lief aus. Und obwohl ich verletzt war, hat mich Arsene Wenger zu Arsenal London geholt. Dort wurde ich dann innerhalb von zwei Monaten fit. Werder war für mich ein Sprungbrett, ich habe dort viel gelernt.“

Liveticker: auf oz-sportbuzzer.de

TV: 14.00 Uhr, NDR

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  • Kai Rehberg*
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Region/Mecklenburg Vorpommern FC Hansa Rostock 3. Liga F.C. Hansa Rostock (Herren) SV Werder Bremen II (Herren) ...
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