31. Januar 2019 / 08:19 Uhr

IceFighters müssen für Platz sieben oder acht siegen - Virch verlängert

IceFighters müssen für Platz sieben oder acht siegen - Virch verlängert

Uwe Köster
Erek Virch bleibt den IceFighters zwei weitere Jahre treu.
Erek Virch bleibt den IceFighters zwei weitere Jahre treu. © Christian Modla
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Die IceFighters Leipzig kämpfen um eine gute Ausgangsposition für die Pre-Playoffs. Gegen die Füchse Duisburg soll deshalb ein Sieg her. Unterdessen laufen die Personalplanungen mit Hochdruck. Ein Last-Minute-Transfer scheint möglich.

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Leipzig. Es ist eine Floskel im Mannschaftssport, sie stimmt nicht, aber jeder weiß, was gemeint ist. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel, eines der wichtigsten Matches der Saison“, sagt Icefighters-Boss André Krüll zur Oberliga-Partie der Leipziger gegen die Füchse Duisburg am Freitag im Kohlrabizirkus (20 Uhr).

Zielgerade Richtung Pre-Playoffs

Wie in allen anderen Punktspielen bekommt der Sieger maximal drei Zähler. Aber beim Blick auf die Tabelle wird klar, was Krüll mit den sechs Punkten meint. Die Icefighters sind Neunter, die Füchse Zehnter; Leipzig hat 55 Punkte auf dem Konto, Duisburg 54. Nur der Sieger hat wohl die Chance, Rostock von Platz acht (56 Punkte) zu verdrängen.

DURCHKLICKEN: Bilder vom letzten Duell der Icefighters gegen Duisburg

Das war die Partie der Exa IceFighters gegen die Füchse Duisburg am 4. November 2018. Die Hausherren setzten sich 6:2 gegen ihre Gäste durch. Zur Galerie
Das war die Partie der Exa IceFighters gegen die Füchse Duisburg am 4. November 2018. Die Hausherren setzten sich 6:2 gegen ihre Gäste durch. © Christian Modla
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Und Rang acht ist wichtig. Blick ins Regelwerk: Nach Abschluss der Punktrunde am 3. März sind die besten sechs Teams für die Playoffs qualifiziert. Die Vereine der Plätze sieben bis zehn spielen in sogenannten Pre-Playoffs zwei weitere Playoff-Plätze aus. Dabei spielt der Siebte gegen den Zehnten, der Achte gegen den Neunten. Dabei haben die siebt- und achtplatzierten Teams zuerst Heimrecht – was Leipzig unbedingt will. Denn beim Modus „Best of 3“ hätte man im entscheidenden möglichen dritten Match wieder Heimrecht. Besser gesagt: Heimvorteil.

Genau diese Überlegungen spuken in den Köpfen der Macher. Nach dem gelungenen Kraftakt „Umzug in den Kohlrabizirkus“ wäre ein Scheitern in den Pre-Playoffs ein fetter Schönheitsfleck in dieser historischen Saison. Denn mit der endlich festen Spielstätte (zumindest für die nächsten zehn Jahre) hat sich für die Cracks vieles verbessert. Die Zuschauerzahlen sind gestiegen (aktuell 1615 im Schnitt gegenüber 1100 im Vorjahr), das Sponsoreninteresse auch. Krüll: „Wir konnten unseren Etat auf 700 .000 Euro anheben, was eine Steigerung des Sponsoren-Engagements um 20 Prozent bedeutet. Und noch nie in unserer neunjährigen Vereinsgeschichte konnten wir mit den Planungen für die nächste Saison so zeitig beginnen wie jetzt.“

Mehr zu den IceFighters

Weiterer Neuzugang kurzfristig möglich

Tatsächlich haben die Icefighters bereits mit Verteidiger Leon Lilik verlängert, Ryan Warttig neu dazu geholt. Das war bisher erst im Juni/Juli möglich. Jüngster Coup: Der 21-jährige Erek Virch hat gleich um zwei Spielzeiten bei den Sachsen verlängert. Ein echter Coup, weil „die harte Kante“ der Icefighters sehr heiß umworben war. Virch selbst zeigt den Weg auf, wohin er und vor allem das Team hin wollen: In Liga zwei. „Ich bin überzeugt, dass hier das Potenzial für mehr als Oberliga da ist und deswegen fiel mir die Entscheidung nicht schwer.“

Fieberhaft wird am nächsten Baustein für die Zukunft gearbeitet. Das Transferfenster schließt am Donnerstagabend für die dritte Liga. Krüll zeigt sich kämpferisch: „Vielleicht schaffe ich es noch.“ Freilich würde dieser Akteur über das Saisonende hinaus bleiben. Gut möglich, dass der Spieler erst im Sommer zum Kader stößt, um am Traum DEL2 mitzuarbeiten. Zu all diesen rosaroten Aussichten würde eine Niederlage im Sechs-Punkte-Spiel gegen Duisburg morgen nun wirklich nicht passen.

(mit Martin Bergau)

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